Haar-Roboter: Neues Jahr, neue Haare
Der Dermatologe Afschin Fatemi (links) und Personal Trainer Manuel Gajus mit dem Haar-Roboter.
Foto: Lukas HoffmannKöln. Manuel Gajus ist mit seinem Problem nicht allein. Der 31-jährige Personal Trainer leidet unter einem genetisch bedingten Haarausfall. Die Geheimratsecken werden immer größer – so wie bei Millionen Männern in Deutschland. Gajus, der unter anderen die Fußballprofis von Fortuna Düsseldorf coacht, hat sich für eine Haarverpflanzung entschieden.
„Ich habe schon seit einigen Jahren mit diesem Gedanken gespielt“, sagt Gajus zu Handelsblatt Inside. „Jetzt ist der richtige Moment für den Eingriff gekommen.“ Die Haarverpflanzung soll in der Düsseldorfer Privatklinik des Dermatologen Afschin Fatemi vorgenommen werden.
Schönheitsarzt Fatemi erwirtschaftet zweistelligen Millionenumsatz
Es ist nicht die einzige Schönheitsklinik von Fatemi. Der inzwischen 51-Jährige betreibt 14 private Kliniken und Praxen in Deutschland, unter anderem in Hamburg, Berlin, München und Köln. 300 Mitarbeiter würden für ihn arbeiten, sagt Fatemi zu Handelsblatt Inside, darunter sind viele Ärztinnen und Ärzte. „Im vergangenen Jahr haben wir einen zweistelligen Millionenumsatz erwirtschaftet.“
Da bleibt offenbar genügend Geld übrig, um sich den 300.000 Euro teuren Haartransplantations-Roboter Artas Ix der kanadischen Firma Venus Concept anzuschaffen. Gleich für drei Standorte hat Fatemi in diesem Jahr eingekauft – Geräte stehen in seinen Einrichtungen in Wiesbaden, Berlin und Düsseldorf.