Künstliche Intelligenz: BMG investiert mehr als 100 Millionen Euro in KI
Das BMG fördert in den Jahren von 2020 bis 2025 zahlreiche KI-Gesundheitsprojekte zur Forschungsförderung. Viele Projekte richten sich an Ärzte oder Patienten.
Foto: IMAGO/PanthermediaDüsseldorf. Die Potenziale von Künstlicher Intelligenz (KI) werden seit Anfang des Jahres mit Vertretern aller Wirtschaftsbranchen breit diskutiert. In welchen Bereichen das Bundesgesundheitsministerium (BMG) besonders große Chancen für eine KI-gestützte Versorgung sieht, zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage mehrerer Abgeordneter der Fraktion Die Linke.
Für welche KI-Projekte geben die verschiedenen Ministerien Geld aus, wollte die Linken-Abgeordnete Anke Domscheit-Berg gemeinsam mit anderen Abgeordneten ihrer Partei wissen. Die Antwort der Bundesregierung zeigt: Das BMG fördert in den Jahren von 2020 bis 2025 zahlreiche KI-Gesundheitsprojekte zur Forschungsförderung mit einem Gesamtvolumen von mindestens 112 Millionen Euro. Viele Projekte richten sich an Ärzte oder Patienten.
KI-Projekt „Mond“: Ohr-Sensor für Epileptiker
Das Projekt „Mond“ zielt darauf ab, die Versorgung von Menschen mit Epilepsie zu verbessern. Die Forscher und Techniker von neun universitären Einrichtungen und Unternehmen entwickeln einen Sensor für das Ohr, der die Anfälle der Patienten misst. Algorithmen werten die Daten aus und leiten sie an den Prototyp einer App weiter, die Patienten im Alltag vor ihren epileptischen Anfällen warnt.