Luftfahrt: Deshalb revolutioniert ein Mittelstreckenjet die Langstrecke
Frankfurt. Wenn Eric Holcomb im Januar nach zwei Amtsperioden als Gouverneur des US-Bundesstaates Indiana aufhört, kann er noch einen Erfolg für sich verbuchen: Ab Mai kommenden Jahres wird die Hauptstadt Indianapolis wieder eine Transatlantikverbindung haben. Aer Lingus, eine Tochter des Lufthansa-Rivalen IAG, will von Dublin aus nonstop nach Indiana fliegen.
„Europa ist zurück“, schrieb Holcomb am 21. Oktober auf X, vormals Twitter. Für den republikanischen Politiker ist der direkte Anschluss an Europa wichtig. Zuletzt hatte die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines die Stadt mit Paris verbunden, doch mit Beginn der Pandemie wurde diese Strecke eingestellt. Seitdem muss, wer von Indianapolis nach Europa will, zunächst zu einem der Drehkreuze der großen US-Airlines fliegen und dort umsteigen.
Das war keine befriedigende Situation für Holcomb, zählte es doch zu seinen erklärten Zielen als Gouverneur, die Wirtschaft in Indiana anzukurbeln. Da gehört eine direkte Verbindung in die Wirtschaftsregion Europa ohne zeitfressenden Umstieg dazu. Möglich wird das nun durch ein neues Fluggerät. Was dabei überrascht: