Batteriespeicher: So will Tesvolt Strom günstiger als aus der Steckdose machen
Wittenberg. Wer als Betrieb in der Stromerzeugung auf die Solaranlage vom Dach setzt, muss sich für die Nacht etwas einfallen lassen. Das gilt für den Bäcker, der am frühen Morgen die Öfen anheizt, oder für den Schlauchhersteller mit Dreischichtbetrieb.
Das Problem lösen können stationäre Batteriespeicher, die tagsüber produzierten Strom aus erneuerbaren Quellen für die Nacht vorhalten. Davon ist Daniel Hannemann, Mitgründer des Batterie-Start-ups Tesvolt, überzeugt: „Ohne Energiespeicher keine Energiewende.“
Auch im großen Anwendungsrahmen sind die Speicher interessant, etwa für Windpark- und Solaranlagenbetreiber. Denn sie stabilisieren das Stromnetz, wenn zu viel oder zu wenig Wind und Sonne da sind. Im ersten Fall müssen Betreiber die Windräder meist abschalten und der Strom geht verloren. Batteriespeicher können das ändern. Und Tesvolt will davon profitieren.
Worum geht es bei Tesvolt?
Tesvolt wurde 2014 von Daniel Hannemann und Simon Schandert mit der Idee gegründet, leistungsstarke Batteriespeicher mit einer langen Lebensdauer zu bauen. Nach mittlerweile vier Finanzierungsrunden befindet sich das Start-up in der Wachstumsphase, baut eine neue Fabrik und will sich im Ausland etablieren.