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GasumlageUniper, RWE & Co.: Diese elf Unternehmen wollen davon profitieren

Seit Montag sind alle Namen der Unternehmen öffentlich, die Anspruch auf die Umlage erhoben haben. Die Kritik an der Maßnahme wird lauter.Kathrin Witsch und Klaus Stratmann 24.08.2022 - 13:30 Uhr Artikel anhören

ARCHIV - 01.03.2022, Schleswig-Holstein, Kiel: Messinsturmente zeigen den Leitungsdruck von Rohrleitungen des Gaspeichers der Stadtwerke Kiel an. Neben der umstrittenen Gasumlage, mit der die Bundesregierung einen Zusammenbruch von Importeuren infolge stark gedrosselter russischer Gaslieferungen verhindern möchte, soll im Herbst noch eine sogenannte Gasspeicherumlage greifen. (zu dpa: "Bekanntgabe von weiteren Umlagen auf Gaspreis erwartet") Foto: Axel Heimken/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: dpa

Düsseldorf. Von den elf Unternehmen, die Ausgleichszahlungen über die Gasumlage beantragt haben, sind nur die wenigsten auf staatliche Hilfe angewiesen. Das zeigt die vollständige Liste der Antragsteller, die Trading Hub Europe (THE), ein Zusammenschluss mehrerer Gasnetzbetreiber, am Montag veröffentlicht hat. 

Das Handelsblatt hatte bereits in der vergangenen Woche berichtet, dass neben den bereits bekannten Gashändlern Uniper, VNG und EWE auch Sefe (ehemals Gazprom Germania), OMV, Axpo, Vitol und Gunvor die Zahlungen beantragt haben. Die Schweizer Unternehmen DXT Commodities und Enet Energy sowie die Sefe-Tochter WIEH machen die Liste nun komplett.

Zwar entfallen dem Vernehmen nach 90 Prozent der geschätzten 34 Milliarden Euro aus der Umlage auf die angeschlagenen Importeure Uniper, Sefe und WIEH. Damit gingen aber immer noch 3,4 Milliarden Euro an die Krisenprofiteure. Einzig RWE, das noch auf der Liste steht, hat bereits erklärt, auf die Gelder verzichten zu wollen.

Trading Hub Europe veröffentlicht Liste mit allen Unternehmen, die das Geld aus der Gas-Umlage beantragt haben

Nun gibt es harsche Kritik an der Umlage, auch aus den Reihen der Regierungsparteien: „Um Mitnahmeeffekte und Übergewinne zu vermeiden, müssen wir als Gesetzgeber im Zweifelsfall auch bereit sein, die Kriterien für die Inanspruchnahme nachzuschärfen“, sagte Dieter Janecek, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, dem Handelsblatt. Energiekonzerne, die weiterhin hohe Gewinne machten, sollten freiwillig auf die Gasumlage verzichten.

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