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Energie

Steinkohlebergbau RAG-Stiftung trennt sich von weiteren Evonik-Anteilen

Nach der Transaktion soll die RAG-Stiftung noch eine Beteiligung von rund 58,9 Prozent an dem Essener Spezialchemiekonzern halten. Der Anteil könnte weiter schrumpfen.
13.01.2020 - 23:39 Uhr Kommentieren
Die RAG-Stiftung hat ein Paket an Evonik-Anteilsscheinen an institutionelle Anleger verkauft. Quelle: dpa
Evonik

Die RAG-Stiftung hat ein Paket an Evonik-Anteilsscheinen an institutionelle Anleger verkauft.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die RAG-Stiftung hat sich von einem weiteren Paket ihrer Evonik-Aktien getrennt. Die Kohle-Stiftung habe Evonik-Anteilsscheine im Volumen von 632,5 Millionen Euro an institutionelle Anleger verkauft, teilte sie am Montagabend in Essen mit. Dies entspreche rund 5,4 Prozent des Evonik-Grundkapitals. Pro Aktie habe der Preis 25,30 Euro betragen.

Nach dieser Transaktion halte die RAG-Stiftung noch eine Beteiligung von rund 58,9 Prozent an dem Essener Spezialchemiekonzern. Doch der Anteil könnte weiter schrumpfen - denn die Stiftung hat noch drei Anleihen ausstehen, die sie in Aktien des Chemiekonzerns zurückzahlen kann.

Die 2007 gegründete RAG-Stiftung soll mit ihrem Vermögen für die Folgekosten des deutschen Steinkohlebergbaus einstehen. Sie greift dazu unter anderem auf ihre Anteile an Evonik zurück - und auf die Dividenden des Konzerns. Die Stiftung stehe „vollumfänglich hinter der Strategie von Evonik und will langfristig signifikanter Anteilseigner bleiben“, betonte sie. Die Einnahmen aus dem Aktien-Verkauf sollen in Investitionen und zur Refinanzierung von Verbindlichkeiten der Stiftung eingesetzt werden.

Evonik selbst hat nach den Worten von Vorstandschef Christian Kullmann im vergangenen Jahr Kurs gehalten. „Auch für 2019 werden wir liefern, was wir versprochen haben“, erklärte er auf Nachfrage: „Wir bestätigen unseren Ausblick für das abgelaufene Geschäftsjahr und erwarten trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ein stabiles Ebitda auf Vorjahresniveau.“ 2018 hatte Evonik einen bereinigten Betriebsgewinn von rund 2,15 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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