Finanzierungsrunden: 21 Start-ups, die in diesem Jahr bereits viel Geld bekommen haben – und die Sie trotzdem noch nicht kennen
Gemessen an den Zulassungszahlen gehört Leapmotor zu den Top fünf der chinesischen Elektroauto-Start-ups.
Foto: imago images/VCGHamburg. 2021 dürfte ein gutes Jahr für Start-ups weltweit werden. Im ersten Quartal gab es acht Finanzierungsrunden von jeweils über einer Milliarde Dollar – das ist ein Finanzierungsrekord. Unter den 20 größten Deals sind einige bekannte Namen wie die Brokerage-App Robinhood und der Zahlungsdienstleister Klarna.
Andere Namen sind auch Start-up-Spezialisten kaum bekannt – etwa die chinesische Einkaufsplattform Xingsheng Selected, die immerhin drei Milliarden Dollar erhielt, oder der KI-Dienstleister 4Paradigm.
Auch in Deutschland erreicht das Volumen der Risikokapitalrunden neue Dimensionen – befeuert von gestiegenen Bewertungen. Im ersten Quartal betrug das Volumen der Finanzierungsrunden hierzulande drei Milliarden Dollar, das gab es vorher noch nie. Doch obwohl die Hälfte davon in der Hauptstadt Berlin investiert wurde, hat es kein deutsches Start-up in die Top-Platzierungen des Rankings geschafft.
Angetrieben wird der Finanzierungsmarkt von vielen erfolgreichen Exits – wie im Fall des Software-Anbieters UiPath. Insgesamt sammelten Start-ups weltweit im ersten Quartal 284 Milliarden Dollar ein. Das haben Berater von KPMG in ihrer Studie „Venture Pulse“ ermittelt. Das Ranking der 21 größten Deals der ersten drei Monate 2021 basiert auf den Zahlen von KPMG und des Unternehmens Pitchbook.