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AutoindustrieAutobau in Deutschland bis zu 7800 Dollar teurer als in China

Die deutschen Autowerke stehen laut einer Studie enorm unter Druck. Allein die Personalkosten sind fünfeinhalb Mal so hoch wie in China. Das wirft existenzielle Fragen auf.Franz Hubik 08.05.2025 - 11:28 Uhr Artikel anhören
Produktion des SUV-Bestellers GLC von Mercedes-Benz in Sindelfingen: Teile der Fertigung könnten in die USA verlagert werden. Foto: Mercedes-Benz AG

Wien. In Deutschland bauen zu viele Menschen zu wenige Autos. Darin sind sich Branchenkenner seit Langem einig. Im Wettstreit mit anderen Autonationen wie China, USA, Japan oder Südkorea läuft die Bundesrepublik aber nun zunehmend Gefahr, sich gänzlich aus dem Markt zu preisen.

Der Grund: Allein die Arbeitskosten summierten sich hierzulande im Jahr 2024 im Schnitt auf mehr als 3300 Dollar pro Fahrzeug. Nirgendwo sonst ist es so teuer, ein Auto herzustellen. Das hat ein Team der Strategieberatung Oliver Wyman ermittelt und dafür 250 Fahrzeugfabriken weltweit verglichen.

Die Ergebnisse der Studie liegen dem Handelsblatt vorab vor. Demnach sind die Ausgaben für Löhne, Gehälter, Altersvorsorge und Sozialleistungen pro produziertem Fahrzeug für Autokonzerne selbst in Frankreich und den USA nicht einmal halb so hoch wie in Deutschland. Im weltgrößten Neuwagenmarkt China sind die Arbeitskosten mit 597 Dollar pro Fahrzeug sogar fünfeinhalb Mal niedriger.

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