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Auftritt in KalifornienMusk kifft vor der Kamera – vor Kurzem hielt der Tesla-Chef Gras noch für produktivitätsmindernd

Einmal mehr beweist Musk, wie widersprüchlich sein Verhalten ist: Zuletzt monierte der Tesla-Chef, Gras mindere die Produktivität. Nun kifft er selbst – vor laufender Kamera.Lisa Oenning 07.09.2018 - 13:08 Uhr Artikel anhören

Der Tesla-Chef rauchte während eines Podcasts Gras.

Foto: Screenshot Youtube

Düsseldorf. Elon Musk ist der Mann der Widersprüchlichkeiten. Erst vor wenigen Wochen sagte der Tesla-Chef, Gras sei eine Droge, die die Produktivität mindere. Nun hat der Tech-Milliardär seine Meinung offenbar geändert: Während eines Interviews mit dem Moderator Joe Rogan in Kalifornien trank Musk am Donnerstag nicht nur Whiskey, sondern kiffte auch vor laufender Kamera.

Gegen Ende des zweieinhalbstündigen Podcasts bot der Moderator dem Chef des E-Autopioniers aus Palo Alto einen Joint an. „Ist das ein Joint oder eine Zigarre?“, fragte Musk. „Tabak mit Marihuana“, antwortete Rogan und fragte zugleich, ob Musk jemals gekifft habe.

„Ja, ich denke, ich habe es einmal ausprobiert“, antwortete der Tesla-Chef zögerlich. „Wegen der Aktionäre kannst du wahrscheinlich keinen Joint rauchen?“, hakte Rogan nach. „Es ist hier ja legal, richtig?“, versicherte sich Musk, bevor er schließlich zum Joint griff. In Kalifornien, wo das Interview stattfand, ist Marihuana erlaubt.

Im Interview mit der „New York Times“ Mitte August hatte der 47-Jährige noch ganz anders geklungen. Da sagte er, er sei kein Fan von Gras. Marihuana mindere die Produktivität – es habe schon einen Grund, warum im Englischen der Begriff „stoned“ für bekifft stehe. Man sei dann so aktiv „wie ein Stein“ („like a stone on weed“), sagte Musk.

Dass nach solch einer Aussage ausgerechnet Musk kifft, überrascht. Im Gespräch mit der US-Zeitung lieferte er jüngst tiefe Einblicke in sein Privatleben und offenbarte ungewohnte Schwächen. Druck und Stress hätten in zuletzt stark belastet, Schlafprobleme, 120-Stunden-Wochen und keine Zeit mit Freunden und Familie seien die Regel. Das von Musk selbst als Produktivitätsbremse betitelte Marihuana kann der gestresste Unternehmer also gar nicht gebrauchen – sollte man meinen.

Auch wenn Musk im Gespräch mit Rogan beteuerte, Gras nur einmal zuvor ausprobiert zu haben, wird der US-Zeitung zufolge bei Tesla gemunkelt, dass der Unternehmer nicht nur ab und zu Schlafmittel, sondern auch Drogen nehme.

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Manche spekulieren dem Wirtschaftsmedium „ Business Insider“ zufolge, dass Musk gekifft habe, bevor er seinen folgenschweren Tweet Anfang August absetzte, in dem er bekanntgab, darüber nachzudenken, Tesla für 420 Dollar pro Anteilsschein von der Börse zu nehmen. Im Gespräch mit der „New York Times“ bestritt Musk, unmittelbar vor dem Tweet Gras geraucht zu haben.

Nur zwei Wochen nach seinem Tweet verkündete Musk den Rückzug vom Börsen-Rückzug – nur ein weiteres Beispiel in einer langen Reihe, wie unberechenbar der Superheld der Elektromobilität geworden ist.

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