Audi: Ingolstadt fehlen für 2023 konkurrenzfähige Elektroautos
Der Audi-Chef steht vor einem schwierigen Jahr.
Düsseldorf. Ein Auto wie aus einem Science-Fiction-Film: 22 Zoll große Felgen, ein Innenraum wie die Business-Class eines Interkontinentalflugs, nur ohne störende Bildschirme oder Knöpfe. Die Bedienoberflächen werden mithilfe einer speziellen Brille simuliert. Das Lenkrad lässt sich einfahren, denn dieser Audi fährt natürlich selbstständig – der Premiumhersteller hat am 26. Januar mit dem Activesphere Concept seine Vision eines elektrischen Sport-Crossovers vorgestellt. „Progressiver Luxus“ nennt die VW-Tochter das. Ob dieses Auto jemals Realität wird – dazu macht Audi aber keine Angaben.
Visionen können die Ingolstädter. Bereits die Schwestermodelle Grandsphere, Skysphere und Urbansphere, allesamt Konzeptfahrzeuge, sollen zeigen, welche Ideen Audi für die Zukunft hat.
Doch der automobilen Vision steht eine düstere Realität gegenüber – und Vorstandschef Markus Duesmann vor einem schwierigen Jahr. 2023 müsse er mit einer veralteten Modellpalette in den Wettbewerb gegen eine aufgerüstete Konkurrenz um BMW, Mercedes, Tesla und die chinesischen Newcomer BYD und Nio antreten, heißt es besorgt in Konzernkreisen.