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AutoindustrieStellantis bläst China-Mehrheitsübernahme für Jeep-Joint-Venture ab

Der Autokonzern beendet sein Jeep-Joint-Venture in China. Stattdessen wolle der Konzern in dem weltgrößten Automarkt nur noch importierte Jeep-Fahrzeuge verkaufen. 18.07.2022 - 09:41 Uhr Artikel anhören

Das Joint Venture mit GAC (China Guangzhou Automobile Group) war im März 2010 gegründet worden.

Foto: AP

Amsterdam. Der Autokonzern Stellantis hat die geplante Mehrheitsübernahme eines chinesischen Gemeinschaftsunternehmens für die lokale Jeep-Produktion abgeblasen. Weil es mit dem Vorhaben nicht vorangehe, beendet der Opel-Mutterkonzern das Joint Venture mit dem chinesischen Partner GAC gar und will die Marke Jeep künftig nur noch in die Volksrepublik importieren, wie Stellantis am Montag in Amsterdam mitteilte. Der Schritt wird den Angaben zufolge die Bilanz des ersten Halbjahres mit rund 297 Millionen Euro an Sonderkosten belasten.

Das Joint Venture mit GAC (China Guangzhou Automobile Group) war im März 2010 gegründet worden, im Januar dieses Jahres hatte Stellantis angekündigt, den Anteil von 50 auf 75 Prozent erhöhen zu wollen. In den vergangenen Jahren fuhr das Gemeinschaftsunternehmen Verluste ein. Stellantis vereint neben Opel viele weitere Marken unter seinem Dach, darunter Peugeot, Fiat, Chrysler, Alfa Romeo, Citroen und Jeep.

dpa
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