Covid-Vakzine: Mehr Antikörper, weniger Nebenwirkungen – Konventioneller Impfstoff von Valneva zeigt gute Daten
Das Valneva-Vakzin wird bereits seit Längerem als potenziell interessantes Angebot für Impfskeptiker gehandelt.
Foto: ReutersFrankfurt. Der französische Impfstoffentwickler Valneva weckt mit positiven Daten für seinen Covidimpfstoff neue Hoffnungen auf eine mögliche Zulassung seines Vakzins. Nach ersten Resultaten aus einer Phase-3-Studie generiert der Impfstoffkandidat von Valneva eine höhere Antikörperkonzentration als der bereits zugelassene Impfstoff von Astra-Zeneca – und das bei geringeren Nebenwirkungen. Die Aktie des Unternehmens legte in Reaktion auf die Meldung um rund 40 Prozent zu.
Bei dem Produkt von Valneva handelt es sich um den ersten Totimpfstoff gegen Covid aus europäischer Entwicklung. Bei dieser klassischen und seit Langem etablierten Impftechnologie besteht das eigentliche Impfmaterial aus inaktivierten Erregern, in diesem Fall Sars-CoV-2-Viren.
Das Valneva-Vakzin wird daher bereits seit Längerem als potenziell interessantes Angebot für Impfskeptiker gehandelt. Diese vertrauen den bereits zugelassenen Vakzinen nicht, weil diese durchweg auf neueren, genetischen Mechanismen basieren wie mRNA oder modifizierten Viren, die DNA in die Zellen transportieren (Vektorimpfstoffe). Das Valneva-Produkt, so die Hoffnung, könnte helfen, die Impfquoten noch weiter zu steigern.