Zulieferer: Bosch-Rendite lag 2025 offenbar unter zwei Prozent
Frankfurt. Der Autozulieferer und Technologiekonzern Bosch hat nach einem Medienbericht im vergangenen Jahr einen starken Gewinnrückgang verzeichnet. Die Marge liege „deutlich unter 2 Prozent des Umsatzes“, zitierte das „Manager Magazin“ am Donnerstag aus einer internen Mail von Bosch-Chef Stefan Hartung an die Beschäftigten. Ein Grund seien die Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen, also Personalabbau. Im Vorjahr waren es noch 3,5 Prozent oder 3,1 Milliarden Euro.
Der Umsatz belief sich 2025 auf rund 91 Milliarden Euro nach 90 Milliarden Euro 2024, berichtete das Magazin. Darin seien allerdings vier Milliarden Euro des zugekauften Unternehmens Johnson Controls-Hitachi enthalten, so dass der Erlös auf vergleichbarer Basis sank.
Bosch wollte sich nicht zu der firmeninternen Information äußern. Ein Unternehmenssprecher verwies auf Aussagen von Hartung in einem Interview mit „Der Zeit“ Anfang des Monats. Darin sagte der Bosch-Chef, der Gewinn sei 2025 gesunken und deutlich niedriger ausgefallen als geplant. Zum laufenden Jahr ergänzte er, das konjunkturelle Umfeld bleibe verhalten. Das Unternehmen sei außerdem mit Strukturwandel an seinen Märkten konfrontiert.
Vorläufige Eckdaten für 2025 veröffentlicht Bosch am 30. Januar.