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Die 500 größten Unternehmen Konzerne im Vergleich: USA immer stärker – Europa fällt zurück

Ein exklusiver Vergleich der 500 größten Unternehmen auf beiden Kontinenten zeigt: US-Konzerne verdienen so viel wie noch nie – und leiden weniger als europäische Wettbewerber unter Corona.
25.06.2020 - 04:00 Uhr 2 Kommentare
Der Konzern hat 11,25 Milliarden Dollar Gewinn allein im abgelaufenen Quartal erwirtschaftet. Quelle: AP
Apple-Store in New York

Der Konzern hat 11,25 Milliarden Dollar Gewinn allein im abgelaufenen Quartal erwirtschaftet.

(Foto: AP)

Düsseldorf Erst die Schuldenkrise, dann der Handelskonflikt und nun Corona: Europas Unternehmen gehen aus jeder Krise als Verlierer hervor. Was Gewinne und Rentabilität angeht, bauen die US-Konzerne ihren Vorsprung immer weiter aus.

Weil die Weltwirtschaft schon vor Corona schwach wuchs und der Handelskonflikt die Produktion belastete, Lieferketten unterbrach und die Erträge schmälerte, verdienten die Unternehmen in Europa deutlich weniger. Im abgelaufenen Geschäftsjahr fuhren die 500 größten europäischen börsennotierten Konzerne nach Berechnungen des Handelsblatts mit 505 Milliarden Euro acht Prozent weniger Nettogewinn ein als im Jahr davor.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres erodierten Europas Gewinne dann fast komplett: Gegenüber dem Vorjahr sanken sie um 87 Prozent auf nur noch elf Milliarden Euro – verteilt auf knapp 300 der 500 größten Unternehmen, die über die ersten drei Monate berichtet haben. Fast so viel Gewinn, genau 11,25 Milliarden Dollar oder umgerechnet rund zehn Milliarden Euro, schaffte Apple allein im abgelaufenen Quartal.

Amerika präsentiert sich eben deutlich besser. Die 500 größten US-Konzerne erwirtschafteten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von umgerechnet 750 Milliarden Euro. Das ist so viel wie noch nie und knapp vier Prozent mehr als im Jahr davor.

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    Wie schon nach der Staatsschuldenkrise als Folge der Immobilienkrise gehen die amerikanischen Unternehmen auch diesmal als Gewinner aus einer im eigenen Land verursachten Krise hervor: dem von Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikt. Der Fokus auf traditionelle Branchen in Europa und auf IT in den USA ist hauptverantwortlich für das immer stärkere Auseinanderdriften der beiden Kontinente. Und in der Coronakrise dürfte sich das weiter verstärken.

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    Europa hat besonders viele Unternehmen im produzierenden Gewerbe, der traditionellen Industrie. Hier haben die Unternehmen ihre Produktion in der Coronakrise besonders stark zurückgefahren. Die lange Zeit gut verdienenden Autobauer Daimler und Volkswagen bilanzierten im ersten Quartal einen Gewinneinbruch von mehr als 80 Prozent. In Italien rutschte Fiat-Chrysler mit einem Verlust von 1,7 Milliarden Euro tief in die roten Zahlen.

    Im Gesamtjahr dürften Europas Unternehmen fast ein Drittel weniger verdienen als im Vorjahr – in den USA liegen die Schätzungen bei minus 18,5 Prozent. Und selbst das dürfte mit Blick auf Europa noch zu optimistisch sein, denn täglich fallen die Gewinnprognosen weiter. Allein im vergangenen Quartal senkten Fachanalysten ihre Schätzungen für Daimler um 77 Prozent, den Flugzeugbauer Airbus um 63 Prozent, den Luxusriesen LVMH um 34 Prozent und den Ölkonzern Total um 73 Prozent nach unten.

    Brauereien und Öl unter Druck

    Der Abschwung zieht sich durch fast alle Branchen. Ausnahmen mit stabilen Gewinnprognosen sind Pharma- und Gesundheitskonzerne wie Bayer und Fresenius, die Deutsche Telekom und ihr französischer Wettbewerber Orange, der niederländische Einzelhandelsriese Ahold und die Deutsche Börse, die von den rasant gestiegenen Handelsumsätzen an den Finanzmärkten profitiert.

    Am stärksten unter Druck stehen Unternehmen, die vom radikal veränderten Konsumverhalten angesichts geschlossener Kneipen, Restaurants und Brauhäuser betroffen sind. Der weltgrößte Bierproduzent Anheuser Busch Inbev fuhr einen Quartalsverlust von zwei Milliarden Euro ein.

    Europas größter Sportartikelhersteller Adidas verkaufte angesichts geschlossener Läden so gut wie keine Turnschuhe. Der Gewinn brach um 96 Prozent ein. Adidas setzt inzwischen auf Staatshilfe und sicherte sich einen Zwei-Milliarden-Euro-Kredit.

    Die Deutsche Lufthansa bilanzierte einen Verlust von zwei Milliarden Euro. Weil es wohl noch lange dauern wird, vielleicht Jahre, bis die Zahl der Flüge und der Passagiere wieder Vorkrisenniveau erreicht, will Europas größte Airline 22.500 Arbeitsplätze abbauen, davon 10.000 in Deutschland. Den Airlines in den Nachbarstaaten geht es nicht besser.

    Der weltgrößte Bierproduzent Anheuser Busch Inbev fuhr einen Quartalverlust von zwei Milliarden Euro ein. Quelle: dpa
    Corona-Bier

    Der weltgrößte Bierproduzent Anheuser Busch Inbev fuhr einen Quartalverlust von zwei Milliarden Euro ein.

    (Foto: dpa)

    Im zweiten Quartal wird es erst einmal noch schlechter. Die Ausfuhren der größten europäischen Volkswirtschaft brachen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast ein Drittel ein. Dabei zählt Deutschlands Export in Normalzeiten zu den wichtigsten Stützen der Wirtschaft. In der gegenwärtigen Krise sei das Exportgeschäft allerdings die „Achillesferse der deutschen Konjunktur“, kommentierte Stefan Kooths, Konjunkturchef am Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW). Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hätten die Investitionstätigkeit global „massiv gebremst“. Das bekomme die deutsche Industrie als bedeutender Ausrüster der Weltwirtschaft besonders heftig zu spüren.

    Zwar hat sich die Stimmung bei den deutschen Unternehmen im Juni deutlich gebessert, wie das Münchener Forschungsinstitut Ifo am Mittwoch bekannt gab. „Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Doch die Ökonomen bleiben vorsichtig, zumal die große Mehrheit der Unternehmen ihre aktuelle Lage weiterhin als schlecht einstuft.

    Die Volkswirte der Deutschen Bundesbank gehen davon aus, dass die Coronakrise die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal besonders hart trifft. „Insgesamt könnte die Wirtschaftsleistung im Durchschnitt des laufenden Vierteljahres um beinahe ein Zehntel und damit noch erheblich stärker zurückgehen als im ersten Quartal“, heißt es im Monatsbericht für Juni.

    Europa ist reich an traditionellen und konjunkturempfindlichen Unternehmen, die in jedem Abschwung überdurchschnittlich stark einbrechen. Dazu zählen in vorderster Front die Ölriesen. Schon im Handelskonflikt stand der Rohölpreis unter Druck, die sinkende Industrienachfrage infolge des durch die Corona-Pandemie verhängten Stillstands der Wirtschaft brachte den Preis vollends zum Einbruch. Dass die Ölförderländer ihr Angebot vorübergehend ausweiteten, um Marktanteile zu gewinnen, beschleunigte den Verfall.

    Weniger Gewinne bedeuten weniger Investitionen

    Die Folgen sind dramatisch: Royal Dutch Shell, BP, Rosneft und Eni schrieben nach Milliardengewinnen im Vorjahresquartal diesmal rote Zahlen. BP will angesichts der Verluste – „Ich rede von mehreren Millionen pro Tag“, rechnete Konzernchef Bernard Looney seinen Angestellten vor - bis Ende des Jahres 10.000 Arbeitsplätze abbauen. Das ist jede siebte Stelle.

    Die Folgen sind mehr Arbeitslose, höhere Staatsausgaben und weniger Konsum. Daraus resultieren geringere Gewinne, weniger Forschung und Zukunftsinvestitionen der Unternehmen. BP will angesichts der Ertragseinbrüche die Investitionsausgaben auf knapp elf Milliarden Euro begrenzen - 25 Prozent weniger als ursprünglich für 2020 geplant.

    Zwar belasten die Corona-Pandemie und der Handelskonflikt samt schwächelnder Weltwirtschaft auch amerikanische Industrie- und Ölkonzerne. Das lässt sich an massiven Ertragseinbrüchen von Unternehmen wie Caterpillar, General Electric, Chevron und Exxon ablesen. Doch diese traditionellen Konzerne und Branchen spielen in der größten Volkswirtschaft eine immer geringere Rolle. Hier dominieren die vielen IT-Unternehmen. Sie steigerten im ersten Quartal ihre Gewinne im Schnitt um zehn Prozent.

    IT ist mittlerweile nach Anzahl der Firmen, dem zusammengerechneten Nettogewinn und Börsenwert die größte Branche an der Wall Street. Diesen Vorteil spielt Corporate America immer besser aus. Technologie-Unternehmen sind aufgrund ihres Geschäftsmodells weniger auf physische Lieferketten und Warenverkehr über Landesgrenzen angewiesen als Firmen in anderen Branchen. Das half schon im Handelskonflikt.

    In der Coronakrise profitieren die Technologiefirmen oftmals sogar vom Stillstand der physischen Wirtschaft. Das beweist etwa Microsoft mit seiner Software und den Dienstleistungen rund ums Auslagern von Speicherkapazitäten (Cloud) oder Amazon mit seinem weltweiten Online-Handel. Angesichts vieler geschlossener Läden bestellten Kunden in der Krise noch mehr im Internet. Amazon sucht aktuell 175.000 neue Mitarbeiter.

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    Amerikas Unternehmen verdienen mehr und sind profitabler. Mit ihren starken Marken und monopolartigen Strukturen schaffen es viele, dauerhaft hohe Profite zu erwirtschaften, ohne dass Konkurrenten diese durch Wettbewerb oder gar Preisdumping streitig machen. Insgesamt arbeiten die Amerikaner um über 20 Prozent profitabler als die Europäer: Mit jedem Dollar Umsatz blieben im abgelaufenen Geschäftsjahr bei den 500 größten US-Konzernen im Schnitt 6,9 Cent als Reingewinn übrig. Bei den 500 größten Europäern waren es 5,7 Cent.

    Microsoft, Alphabet, Apple, Facebook und viele andere IT-Größen erreichen seit Jahren Nettoumsatzrenditen von mehr als 20 Prozent, ohne dass ihnen Wettbewerber diese streitig machen, wie es in der Industrie, im Konsum und Handel üblich ist.

    Der „Shutdown“, also das Herunterfahren der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens in Asien, Europa und Amerika, wirkte sich bei den IT-Konzernen bislang nicht in der Bilanz aus. Apple bilanzierte im ersten Quartal des Kalenderjahres 2020 – trotz geschlossener Läden ab Februar – wie im Vorjahr einen Reingewinn von knapp über elf Milliarden Dollar. Kunden bestellten übers Internet, der physische Verkauf spielt nur eine untergeordnete Rolle.

    Alphabet, die Holding der Suchmaschine Google, fuhr 6,8 Milliarden Dollar ein – nach 6,7 Milliarden im Vorjahr. Facebook steigerte den Gewinn um 19 Prozent auf 6,1 Mrd. Dollar, Microsoft erhöhte ihn um zwei auf 10,8 Milliarden Dollar.

    Anleger setzen schon lange auf den Trend

    Doch nicht nur die vielen Technologiekonzerne, auch die US-Wirtschaft insgesamt ist besser als Europa gegen internationale Turbulenzen mit geschlossenen Grenzen, Einreiseverboten, gestörten Lieferketten und zeitlich verzögerter Logistik gewappnet. Ursache ist die geringere Globalisierung. Nach Berechnungen der Weltbank entsprechen die Exporte im Durchschnitt etwa 30 Prozent des Bruttoinlandsproduktes eines Landes. In Deutschland sind es 47 Prozent, in den USA nur zwölf Prozent.

    Auf die Unternehmen heruntergebrochen liegt der Auslandsanteil der 100 größten deutschen börsennotierten Unternehmen nach Handelsblatt-Berechnungen bei über 75 Prozent. Amerikas Unternehmen kommen auf etwas über 50 Prozent.

    Schwaches Europa, starkes Amerika – Aktionäre setzen schon lange auf diesen Trend. Auf Sicht von drei, fünf und zehn Jahren entwickelten sich die Aktienkurse an der Wall Street besser als in Europa. Der S&P mit den 500 größten US-Konzernen stieg in den vergangenen fünf Jahren um 50, auf Zehnjahres-Sicht um 180 Prozent. Der Euro Stoxx 600 mit den großen und mittelgroßen europäischen Firmen schaffte nur minus sechs Prozent innerhalb von fünf Jahren und 43 Prozent in zehn Jahren.

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    „Die Investoren trauen den Technologie- und Digitalkonzernen zu, die Wirtschaft zukünftig noch stärker zu prägen, funktionierende digitale Ökosysteme zu schaffen und Regeln aufzustellen, denen andere Branchen folgen müssen“, sagt Deutschland-Chef Hubert Barth von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY. Europas Leitbranche ist dagegen immer noch die produzierende Industrie. Sie verspricht vielen Investoren aber nur wenig Wachstumspotenzial.

    Was anfangs bloße Spekulation war, als Konzerne wie Facebook und Amazon zwar ihre Umsätze, aber auch Verluste steigerten, belegen längst auch die realen Daten. Etablierte Technologieriesen wie Microsoft und Intel haben ihren Gewinn seit dem Vorkrisen- und Boomjahr 2007 verdreifacht, die Google-Holding Alphabet verfünffacht. Senkrechtstarter wie Amazon haben ihn seitdem verfünfzehnfacht, und der weltweit wertvollste Konzern Apple konnte ihn sogar verachtzehnfachen. Solche Erfolgsgeschichten hat Europa nicht zu bieten.

    Dabei ist Amerikas Vorsprung keineswegs naturgegeben. Mit 537 Milliarden Euro hatten Europas 500 größte Unternehmen 2007, kurz vor Ausbruch der Bankenkrise, ihre US-Wettbewerber noch um über 100 Milliarden Euro hinter sich gelassen. Drei Jahre später kamen die Europäer auf insgesamt 501 Milliarden Euro - das waren knapp zehn Prozent mehr als ihre amerikanischen Wettbewerber schafften.

    Vorläufig letztes Kapital ist die Coronakrise

    Doch in der Staatsschuldenkrise als Folge der Finanzkrise kehrten sich die Verhältnisse nachhaltig um. Höhere Steuern für Verbraucher und Unternehmen, um die Staatshaushalte in überschuldeten Ländern wie Spanien, Griechenland und Irland zu konsolidieren, weniger Investitionen, rekordhohe Arbeitslosenzahlen in den Südländern infolge der langen Konjunkturkrise und daraus folgend weniger Konsum - all das schmälerte die Gewinne der Unternehmen.

    Währenddessen fand die US-Konjunktur nach überstandener Bankenkrise rasch wieder in die Spur, ehe US-Präsident Donald Trump mit einer billionenschweren Unternehmensteuerreform den Boom befeuerte und die Wirtschaft und die Unternehmensgewinne weiter ankurbelte. Sein anschließend angezettelter Handelskonflikt mit China und Europa belastete vor allem die exportstarken deutschen Unternehmen mit ihren weit verzweigten Lieferketten.

    Vorläufig letztes Kapitel beim Auseinanderentwickeln beider Kontinente ist die Coronakrise. Trotz höherer Infektions- und Todeszahlen in den USA als in jedem anderen Land der Welt spielen die IT- und Digitalkonzerne jetzt ihre ganze Stärke aus: indem sie online die Welt mit Software und Waren versorgen, was die produzierende, traditionelle Wirtschaft nur noch eingeschränkt leisten kann.

    Mehr: Weniger Spitzenpatente: Deutschland und Europa fallen zurück.

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    2 Kommentare zu "Die 500 größten Unternehmen : Konzerne im Vergleich: USA immer stärker – Europa fällt zurück"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • In einem möchte ich Herrn Sommer vehement widersprechen. Die US-Konzerne präsentieren sich nicht besser, sondern, zumindest die sechs Besten, verdienen ihr Geld im IT-Bereich. Da es über Jahrzehnte kein Konkurrenz gab. ist die Vormachtstellung immens.
      Und der US-Staat hilft beim Verteidigen dieser Stellung mit illegale und legalen Mitteln. Der Rest der kapitalistischen Welt ist abgeschlagen. Nur China kratzt an der Vormachtstellung.

    • Was man dabei nicht vergessen sollte: USA und Europa haben unterschiedliche Bilanzierungsregeln (US-GAAP vs. IFRS). Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte sind in Europa deutlich schneller erforderlich im Vergleich zu dem amerikanischen "Impairment Test". Gerade während Corona spielt dieser Effekt keine unwesentliche Rolle.

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