Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kaffeekette Alison Brittain gelingt mit Costa-Verkauf an Coca-Cola Coup

Sie machte Karriere in der Londoner City, nun hat die Chefin von Whitbread die britische Kette Costa Coffee an Coca-Cola verkauft.
02.09.2018 - 18:16 Uhr Kommentieren
Whitbread-Chefin Alison Brittain verkauft Costa an Coca-Cola. Quelle: whitbread
Alison Brittain

Whitbread-Chefin Alison Brittain verkauft Costa an Coca-Cola.

(Foto: whitbread)

Im April stand Alison Brittain stark unter Druck: Die aktivistischen Investoren Sachem Head und Elliott Management drängten die Chefin der britischen Hotel- und Gastronomiegruppe Whitbread, die Kaffeekette Costa Coffee abzuspalten.

Der britische Marktführer mit 2 400 Cafés, so das Argument, wäre allein viel mehr wert als in der Gruppe. Ein halbes Jahr später hat die Managerin es den beiden New Yorker Hedgefonds gezeigt – und einen echten Coup gelandet: Statt Costa abzuspalten, hat sie die Kette für einen hervorragenden Preis an Coca-Cola verkauft.

Der US-Getränkekonzern will mit dem Zukauf endlich in das boomende Kaffeegeschäft einsteigen. Die Kaufsumme von 4,3 Milliarden Euro ist 16 mal so hoch wie Costas Ergebnis vor Steuern. Zum Vergleich: Der Ebit-Multiplikator des Erzrivalen Starbucks beträgt gerade mal 13.

„Unsere Anleger werden begeistert sein“, prognostizierte Brittain. Die Whitbread-Aktie schoss um 16 Prozent nach oben. Auch Analysten zeigten sich beeindruckt: Der erzielte Preis sei höher, als er im Fall einer Abspaltung gewesen wäre.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die 53-Jährige, die ursprünglich aus der nordenglischen Grafschaft Derbyshire stammt, ist erst seit knapp drei Jahren in der Gastronomiebranche. Vor ihrem Wechsel zu Whitbread hatte sie ihre gesamte Karriere in der Londoner City verbracht: Barclays, Santander, Lloyds, am Ende war sie Leiterin der Filialkundensparte bei der britischen Großbank. Schon damals galt sie als Kandidatin für Höheres: Sie wurde als Nachfolgerin von Lloyds-CEO António Horta Osório gehandelt.

    Heute ist Brittain eine von sechs FTSE- 100-Vorstandschefinnen. Nach dem Costa-Verkauf wird sie nun zeigen müssen, dass Whitbread auch ohne das Flaggschiff wachsen kann. Sie hofft jetzt auf die Budget-Hotelkette Premier Inn, mit der sie in Deutschland großflächig expandieren will.

    Erst im Februar hatte sie in der Bundesrepublik 19 Hotels gekauft, darunter mehrere vom Konkurrenten Holiday Inn. Bisher gibt es nur ein Premier Inn in Frankfurt – bis 2020 soll die Zahl in verschiedenen Städten auf 31 wachsen.

    Startseite
    0 Kommentare zu "Kaffeekette: Alison Brittain gelingt mit Costa-Verkauf an Coca-Cola Coup"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%