US-Unterhaltungskonzerne: Was eine mögliche Fusion von Warner und Paramount fürs Streaming bedeutet
Düsseldorf. In der Unterhaltungsindustrie bahnt sich womöglich ein Milliardendeal an: Die Hollywood-Giganten Warner Bros Discovery und Paramount Global sondieren laut übereinstimmenden US-Medienberichten einen Zusammenschluss.
Demnach befinden sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium, der Ausgang sei offen. Warner-Chef David Zaslav und Paramount-Präsident Bob Bakish sollen am Dienstag mehrere Stunden lang über einen möglichen Zusammenschluss gesprochen haben. Die Unternehmen selbst wollten sich nicht dazu äußern.
Bei einer Fusion würden zwei der größten Medienunternehmen der Welt zusammenkommen. Warner Bros hat einen Marktwert von 28,4 Milliarden Dollar, Paramount kommt auf 10,3 Milliarden. Zu Warner Bros Discovery gehören das Hollywoodstudio Warner Bros sowie die Sender CNN, HBO und Discovery. Paramount betreibt das Filmstudio Paramount Pictures sowie die Sender CBS und MTV.
In Deutschland ist Paramount auch durch seinen Streamingdienst Paramount+ bekannt, den es hier seit einem Jahr gibt. Zu Warner gehört die Plattform Max, die aus den vormals getrennten Diensten HBO Max und Discovery+ hervorging. Max ist hierzulande bisher nicht verfügbar, dafür sind Themenkanäle unter der Marke Warner TV als Bezahloptionen buchbar.