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Elektronikspezialist Hager„Der letzte Kanzler, der einen Plan hatte, war Gerhard Schröder“

Daniel Hager erklärt, warum viele Unternehmer derzeit politikverdrossen sind, was in Frankreich besser läuft und wie wichtig ein Plan für den Erhalt der Industrie ist.Anja Müller 14.04.2024 - 13:15 Uhr
Daniel Hager führte in zweiter Generation den Elektronikhersteller Hager Group. Nun leitet er den Aufsichtsrat des 1955 gegründeten Familienunternehmens. Foto: Hager Group [M]

Düsseldorf. Daniel Hager war mit 37 Jahren einer der jüngsten Chefs eines großen deutschen Familienunternehmens. Jetzt, 15 Jahre später, ist er einer der jüngsten Aufsichtsratsvorsitzenden bei einem milliardenschweren Unternehmen – und hat mit Sabine Busse erstmals eine Frau an die Spitze des 1955 gegründeten Elektronikspezialisten geholt.

Obwohl sein Unternehmen von der grünen Transformation profitiert, sieht sich Hager durch eine „schizophrene“ Politik in Deutschland  ausgebremst, sagt der Unternehmer im Interview mit dem Handelsblatt. Hager fordert einen Plan für den Erhalt der Industrie in Deutschland, unter anderem durch günstige Energie. Er gehe regelmäßig mit Politikern ins Gespräch, um die Nöte und Sorgen der Unternehmer kundzutun. „Leider vertraut man dort der Kraft des Marktes nicht mehr.“

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