Künstliche Intelligenz: Wie Zuckerbergs neueste Vision die Märkte verändern könnte
Mark Zuckerberg hat vor wenigen Tagen einen Blogeintrag geschrieben, dessen langfristige Auswirkungen, auch auf die Märkte, möglicherweise noch unterschätzt werden. Darin betont der Gründer und Chef des Meta-Konzerns, wie wichtig offen verfügbare Software für die Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) ist. Gleichzeitig veröffentlichte er die neueste Version von Llama, dem hauseigenen KI-Modell.
Kurz gesagt geht es Zuckerberg darum, mit Llama so etwas wie ein Linux für KI zu schaffen. Ähnlich wie Linux-Software offen verfügbar ist und weiterentwickelt werden kann, ist Llama ein Open-Source-Modell für KI.
Zuckerberg ist der Meinung, dass so die Entwicklung von KI schneller vorangetrieben wird, dass sie besser verfügbar wird, und dass Meta selbst eine Art Industriestandard für den Bereich setzen und davon profitieren kann.
Dann steckte Zuckerberg viel Geld in die Vision des Metaverse, aus der nicht so viel geworden ist, wie es anfangs möglich erschien. Die Menschen wollen doch lieber in der realen Welt unterwegs sein als in Form von Avataren in einer künstlichen Welt. Llama und Open-Source-KI ist die nächste große Vision, mit größeren Chancen als das Metaverse.