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DaxWie weit geht der Ausverkauf noch?

Hinter dem deutschen Aktienmarkt liegt die schlimmste Woche seit zwei Jahren. Jetzt kommt es auf eine Marke an, sagt Handelsblatt-Redakteur Andreas Neuhaus. 04.08.2024 - 15:44 Uhr
Foto: IMAGO/Michael Kneffel

Schlechter hätte die Börsenwoche kaum enden können: Der deutsche Leitindex Dax beendete den Freitagshandel mit einem Minus von 2,33 Prozent. Das ist der größte Verlust des Jahres und toppt noch mal das am Donnerstag erreichte Minus von 2,30 Prozent.

Auf Wochensicht fällt die Bilanz ähnlich düster aus. Da gab das Frankfurter Börsenbarometer 4,1 Prozent nach. Das ist ebenfalls der größte Verlust des Jahres. Schlimmer fiel die Bilanz zuletzt vor zwei Jahren aus.

Bedenklich stimmt, dass der Kursrutsch mit einem hohen Handelsvolumen einherging. Normalerweise wird im Sommer weniger gehandelt, weil viele Investoren im Urlaub sind. Kursausreißer nach oben oder unten lassen sich in dieser Zeit daher häufig mit dem niedrigen Handelsvolumen erklären – einzelne größere Order fallen dann stärker ins Gewicht.

Das war jetzt aber eindeutig nicht der Fall: Allein am Freitag verkauften Investoren knapp 94 Millionen Aktien von Dax-Unternehmen. Damit war der Freitag, wenn man die großen Verfallstage ausklammert, trotz der Sommerzeit der sechststärkste Handelstag des Jahres. Es gab also einen echten Ausverkauf.

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