TV-Duell: Über diese Trends werden Harris und Trump nicht reden
Washington. Noch nie haben sich Kamala Harris und Donald Trump persönlich getroffen, am Dienstag ist es aber so weit: Dann stehen sich die beiden US-Präsidentschaftskandidaten im Fernsehduell gegenüber.
In der heißen Wahlkampfphase zählt jedes Wort, denn in den ersten Bundesstaaten beginnen die Briefwahlen, und in weniger als zwei Monaten wird über die Macht im Weißen Haus entschieden. Harris und Trump werden sich daher gegenseitig attackieren und ihre jeweiligen Anhänger davon überzeugen wollen, dass sie jeweils das Beste für die reichste Industrienation der Welt im Blick haben.
Doch die tiefgreifenden Probleme der USA – vom Geburtenrückgang über Einwanderung bis zur Überalterung – werden im Wahlkampf nur oberflächlich thematisiert. Sie taugen kaum für markige Versprechen und griffige Slogans.
Fünf Megatrends prägen die Zukunft der USA. Aber die demokratische Kandidatin und der republikanische Herausforderer haben bislang keine befriedigenden Lösungen parat.
1. Amerika steckt in der Baby-Krise
Rund 3,6 Millionen Kinder wurden im vergangenen Jahr in den USA geboren, eine stattliche Zahl. Doch Jahr für Jahr wird diese Zahl kleiner. Seit dem Ende des Babybooms Mitte der 1960er sinken die Geburtenraten in den Vereinigten Staaten – und zwar immer schneller.