Exporte: Drohende Strafzölle – Deutsche Firmen füllen US-Lager auf
Düsseldorf, Peking. Bis zu sieben Prozent Rabatt für amerikanische Kunden verspricht in diesen Tagen ein niederländischer Hersteller von Lkw-Teilen. Einzige Bedingung: Bestellt werden muss vor dem 20. Januar, dem Tag von Donald Trumps Inthronisierung als neuer US-Präsident.
Auch andere Unternehmen, die in die USA exportieren, testen derzeit ungewöhnliche Strategien wie etwa das Auffüllen ihrer Lager. So baut einer der größten europäischen Anbieter von Baukränen und Baggern, der ebenso wie der Truck-Zulieferer nicht genannt werden will, seit Wochen seine Bestände in den USA massiv auf.
Vor der Amtseinführung eingeführte Lagerware, so das Kalkül, soll die europäischen Anbieter zumindest für die ersten Monate konkurrenzfähig halten.