Immobilien: Wohnungsmieten in Großstädten steigen weiter – aber langsamer
Frankfurt. Gute Nachrichten für viele Mieter: In den deutschen Metropolen sind die Mietpreise im zweiten Halbjahr 2024 nicht mehr ganz so stark gestiegen wie zuvor. Das zeigt eine Analyse von Jones Lang LaSalle (JLL), die der Immobiliendienstleister am Donnerstag vorgelegt hat. In den acht untersuchten Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart sind die Angebotsmieten demnach im Jahresvergleich im Schnitt um 4,9 Prozent gestiegen.
Im ersten Halbjahr 2024 lag das Mietenplus noch bei 6,3 Prozent, im Vorjahr gar bei 8,2 Prozent. Im mittelfristigen Trend näherten sich die Raten damit wieder dem fünfjährigen Mittelwert von 4,5 Prozent an, wie JLL darlegte. Doch die Entwicklung ist nicht einheitlich.
Die größten Zuwächse bei den Mieten gab es laut Studie in Leipzig mit 9,9 Prozent, Frankfurt mit 8,6 Prozent und Düsseldorf mit 8,1 Prozent. Nur wenig Zuwachs wurden in Köln (3,3 Prozent) und Stuttgart (3,1 Prozent) registriert. Berliner Mietwohnungen, die in der jüngeren Vergangenheit die höchsten Preiszuwächse aufwiesen, legten sogar eine Wachstumspause ein.