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AltbundespräsidentPolitik nimmt Abschied von Horst Köhler

Die Nachricht von seinem Tod löste über die Parteigrenzen Bestürzung aus. Nun erweisen die Spitzen des deutschen Staates und viele Weggefährten dem früheren Bundespräsidenten die letzte Ehre. 18.02.2025 - 11:23 Uhr Artikel anhören
Trauergottesdienst im Berliner Dom: Köhler war 2004 zum neunten Bundespräsidenten gewählt worden. Foto: IMAGO/epd

Berlin. Der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber hat die Verdienste des gestorbenen Altbundespräsidenten Horst Köhler gewürdigt. Dieser habe uns besonders in Erinnerung gerufen, „dass wir als Menschheit zusammenstehen müssen, in Europa, in Afrika, als Weltgemeinschaft“, sagte er in seiner Predigt bei einem Trauergottesdienst im Berliner Dom. „Gerade heute bleibt seine beharrliche Haltung ein besonderes politisches Verdienst und eine unvergessliche Mahnung.“

Mit dem Gottesdienst und einem anschließenden Staatsakt nahmen die Spitzen des deutschen Staates und zahlreiche Weggefährten Abschied von Köhler, der Anfang Februar im Alter von 81 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben war.

Beim Gottesdienst und beim Staatsakt waren alle fünf Verfassungsorgane vertreten: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie die Präsidenten von Bundestag, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht, Bärbel Bas (SPD), Anke Rehlinger (SPD) und Stephan Harbarth.

Auch die früheren Bundespräsidenten Christian Wullf und Joachim Gauck sowie Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) waren in den Berliner Dom gekommen. Dort war auf den Stufen zum Altarraum der von einer Nationalfahne bedeckte Sarg mit dem Leichnam des Verstorbenen aufgebahrt.

Köhler war 2004 zum neunten Bundespräsidenten gewählt worden. Er folgte auf den Sozialdemokraten Johannes Rau. 2009 bestätigte die Bundesversammlung ihn im Amt. Die zweite Amtszeit endete jedoch abrupt und völlig überraschend durch den Rücktritt Köhlers mit sofortiger Wirkung – ein bis dahin einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik.

dpa
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