Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: Zinshoffnungen geben Wall Street Auftrieb
Frankfurt. Zinshoffnungen nach den jüngsten Konjunkturdaten haben der Wall Street zum Wochenschluss Auftrieb gegeben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 1,4 Prozent zu, der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Tech-Börse Nasdaq stiegen jeweils 1,6 Prozent. Für die Gesamtwoche ergab sich damit für den Dow ein Plus von knapp einem Prozent, während der S&P ein Prozent nachgab und die Nasdaq knapp vier Prozent verlor. Im Monat Februar mussten damit alle drei Indizes Rückgänge hinnehmen: der Dow und der S&P von jeweils etwa 1,5 Prozent und die Nasdaq von 3,5 Prozent.
Das denkwürdige Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj, das in einem Eklat endete, hatte die großen Indizes zunächst belastet - Dow und Nasdaq rutschten gar in die Verlustzone. In den letzten beiden Handelsstunden legten die Kurse dann aber kräftig zu. Selenskyj hatte das Weiße Haus verlassen, ohne das angekündigte Abkommen über die Erschließung von Bodenschätzen zu unterzeichnen. Beobachter hatten dazu eigentlich gesagt, dies führe zu neuer Unsicherheit bei Anlegern, die sich schon Sorgen über die Inflation und die lahme Wirtschaft machten. „Die gute Nachricht ist, dass Trump nicht komplett aus dem Deal ausgestiegen ist“, sagte Jamie Cox von der Harris Financial Group.