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UkraineUSA vermelden Einigung über sichere Schifffahrt im Schwarzen Meer

Kiew will eine entsprechende Vereinbarung mittragen, Russland will die Ergebnisse der Gespräche mit den USA prüfen. Ein Dialog mit allen drei Parteien ist aber nicht geplant. 25.03.2025 - 17:21 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Ein Containerschiff im Schwarzen Meer: Die USA haben eigenen Angaben nach einen Kompromiss mit der Ukraine und Russland gefunden. Foto: picture alliance / abaca

Washington, Kiew. Die USA haben nach eigenen Angaben separate Abkommen mit der Ukraine und Russland geschlossen, um die sichere Schifffahrt im Schwarzen Meer zu gewährleisten und ein Verbot von Angriffen auf Energieanlagen in beiden Ländern durchzusetzen. Das teilte das Weiße Haus in Washington am Dienstag mit.

Die ukrainische Regierung erklärte im Anschluss, eine solche Regelung mitzutragen. Aus Moskau hieß es lediglich, man werde jetzt die Ergebnisse der Gespräche mit den USA prüfen.

Die Waffenruhen gelten nach Aussage des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab sofort. Sollte die russische Seite gegen die Vereinbarungen verstoßen, werde sich die Ukraine direkt an die USA wenden, sagte Selenskyj weiter.

Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow erklärte, die Regierung in Kiew unterstütze die beiden Waffenruheabkommen mit Russland. Die Ukraine würde es begrüßen, wenn Drittländer die Einhaltung dieser Vereinbarungen überwachen würden.

In einem Beitrag auf der Plattform X teilte Umerow zudem mit, die Ukraine werde jede Bewegung russischer Marineschiffe über das östliche Schwarze Meer hinaus als Verletzung des Geistes der Abkommen betrachten. In einem solchen Fall habe sie das Recht auf Selbstverteidigung.

USA vermittelten getrennt mit Ukraine und Russland

Das Weiße Haus erklärte, die US-Regierung werde dazu beitragen, Russlands Zugang zum Weltmarkt für Agrar- und Düngemittelexporte wiederherzustellen. Zudem werde man weiterhin Gespräche auf beiden Seiten vermitteln, um einen nachhaltigen Frieden zu erreichen. Zuvor hatten US-Vertreter mit russischen und ukrainischen Delegationen getrennt und länglich verhandelt.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte zuvor in Moskau gesagt, Russland analysiere die Ergebnisse der Gespräche in Riad. Die Delegationen hätten ihren jeweiligen Regierungen Bericht erstattet. Diese würden nun geprüft.

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Mareike Müller

Mit öffentlichen Stellungnahmen sei nicht zu rechnen. „Sehen Sie, wir sprechen über technische Verhandlungen, die tief ins Detail gehen. Selbstverständlich werden daher keine Inhalte der Verhandlungen veröffentlicht.“ Erst nach eingehender Überprüfung könne über Einigungen gesprochen werden, betonte Peskow.

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Dreier-Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine seien derzeit ebenso wenig geplant wie ein Gespräch zwischen Russlands Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump, sagte Peskow weiter. Dies könne allerdings bei Bedarf kurzfristig arrangiert werden.

rtr
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