
Ukraine-Krieg: Litauen macht Russland für Anschlag auf Fabrik verantwortlich


Ukrainischer Ex-Außenminister: Keine Chance auf Feuerpause im Winter

Kiew friert: Der härteste Winter seit Kriegsbeginn
Kurz vor Beginn des fünften Kriegsjahres durchlebt die Ukraine den schwersten Winter seit dem russischen Einmarsch. Wegen der massiven russischen Angriffe mit Drohnen und Raketen auf Energieanlagen haben Hunderttausende weder Strom noch Heizung – und das bei Schneefall, Frost und nächtlichen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Betroffen sind die Großstädte Charkiw, Dnipro, Krywyj Rih und Odessa. Aktuell ist die Lage jedoch in der Hauptstadt Kiew am schlimmsten. Die Dreimillionenstadt dürfte bei weiteren russischen Attacken auf eine humanitäre Katastrophe zusteuern.
Im Zentrum von Kiew gehen dick eingemummte Menschen tagsüber bei minus 12 Grad vorsichtig über die nach Schneefällen ungeräumten und teils vereisten Bürgersteige. Vor Geschäften knattern Notstromaggregate. Dunkel und ohne die gewohnte Schlange zur Mittagszeit ist zum Beispiel einer der Kaffeekioske beim Gebäude des Grenzschutzes. „Kaffee können wir nicht zubereiten. Nur Backwaren können wir verkaufen“, sagt die junge Verkäuferin bedauernd.


Russischer Botschafter wirft Nato Militarisierung der Arktis vor
Der russische Botschafter in Dänemark wirft der Nato angesichts der US-Ansprüche auf Grönland vor, in der Arktis militärisch aufrüsten zu wollen. Nato-Staaten, einschließlich Dänemark, nutzten das Schreckgespenst einer russischen oder chinesischen Bedrohung in großem Stil, um die Arktis zu militarisieren, sagte Wladimir Barbin der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Das Nato-Mitglied Dänemark verfolge „durch das Hineinziehen der Nato“ in die Arktis einen konfrontativen Ansatz, der zu steigenden militärischen Spannungen in der Region führe.
Russland habe keine aggressiven Pläne gegenüber seinen arktischen Nachbarn, sagte Barbin. Es beabsichtige auch nicht, Ansprüche auf deren Territorium zu erheben. Zuvor hatte Moskau angesichts der US-Ansprüche auf Grönland vor einem Übergehen russischer Interessen in der Arktis gewarnt.

Großbritannien sagt Ukraine weitere 23 Mio Euro für Energieinfrastruktur zu

Selenskyj: Ukraine steht Frieden nicht im Weg
Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte
Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. „Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird“, sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig. Er kündigte tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an.Putin gibt Europäern die Schuld am schlechten Verhältnis
Moskau: Keiner darf unsere Interessen in der Arktis übergehen
Sacharowa kritisierte die militärische Erkundungsmission mehrerer europäischer Nato-Staaten, um die autonome, zu Dänemark gehörende Insel besser zu schützen. Dies sei „die nächste Provokation der westlichen Länder“, die auch in dieser Weltregion ihre Ordnung durchsetzen wollten. Sie sagte, die europäischen Staaten beförderten eine Militarisierung der Polarregion. Sie müssten sich dessen bewusst sein, dass sie damit die Sicherheit Russlands als eines gleichberechtigten Arktis-Anrainers gefährdeten.
Bürgermeister von Charkiw meldet Zerstörung großer Energieanlage
Russische Streitkräfte zerstören in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw nach Angaben des Bürgermeisters eine große Energieanlage. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz, schreibt Ihor Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilt er nicht mit.Ukraine: Russischer Raketenangriff auf Hafen in Region Odessa
Eine russische ballistische Rakete hat ukrainischen Angaben zufolge die Hafeninfrastruktur in der südukrainischen Stadt Tschornomorsk getroffen. Bei dem Angriff auf einen Pier sei eine Person verletzt worden, schreibt der ukrainische Vize-Ministerpräsident Oleksij Kuleba auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. An der Anlegestelle habe sich ein Schiff unter maltesischer Flagge auf die Ausfahrt vorbereitet. Drei Container seien beschädigt worden, zudem sei Öl ausgelaufen.
Ab Februar niedrigere Preisgrenze für russisches Öl
Kreml hofft auf neues Treffen mit US-Unterhändlern
Der Kreml hofft auf einen baldigen Besuch der US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner für Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Der Dialog mit den Amerikanern laufe, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Sobald die Termine abgestimmt sind, findet dieser Besuch, hoffen wir, statt.“ Es sei wichtig, dass auch die russische Seite ihre Sicht auf diese Beratungen darlege. Zwischen den Amerikanern, Ukrainern und Europäern habe es viele Gespräche gegeben.
Polens Regierungschef rügt Trumps Äußerung zu Selenskyj

Neue Stromausfälle in der Ukraine durch Luftangriffe

Türkei verlegt Kampfjets nach Estland und Rumänien

Russland weist britischen Diplomaten wegen Spionagevorwürfen aus

Russland: Haben im Januar 300 Quadratkilometer Territorium eingenommen

Selenskyj kritisiert Klitschko wegen Notlage in Kiew scharf

Notstandsmaßnahmen gegen verzweifelte Lage in Kiew


Merz hofft langfristig auf Ausgleich mit Russland

Neuer EU-Kredit für Ukraine soll vor allem Militär stärken
Das neue riesige EU-Darlehen für die Ukraine soll nach dem Willen der Europäischen Kommission zu einem großen Teil den gegen Russland kämpfenden Streitkräften zugutekommen. Wie ein von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierter Vorschlag vorsieht, soll das ukrainische Militär mit 60 Milliarden Euro unterstützt werden.
Die verbleibenden 30 Milliarden Euro des insgesamt 90 Milliarden Euro umfassenden Kredits sollen dem Vorschlag der Brüsseler Behörde zufolge der Ukraine als Haushaltsunterstützung bereitgestellt werden.

Ukraine hat vierten Verteidigungsminister seit Kriegsbeginn


Russland greift Strom- und Wärmeversorgung in Krywyj Rih an

Brand nach Drohnenangriff auf russische Stadt Rostow