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ImmobilienSo wurde das Gröner-Projekt in Erfurt zur Kostenfalle

Bauunternehmer Christoph Gröner wollte in Erfurt ein prominentes Hochhaus sanieren. Nun streiten Wohnungskäufer, Bauträger und Bank um die Zukunft des Projekts.René Bender, Lars-Marten Nagel 16.04.2025 - 08:11 Uhr Artikel anhören
Unvollendete Immobilie „Chronicle“: Das alte Hochhaus der „Thüringer Allgemeinen“ sollte das Leuchtturmprojekt für Erfurt werden, doch die Arbeiten ruhen seit Monaten. Foto: privat

Berlin, Düsseldorf. Als ihr Ehemann nach schwerer Krankheit verstarb, fasste Emma Ruge* einen Entschluss. Mit dem Erbe wollte die Mitfünfzigerin eine Wohnung in Erfurt kaufen und diese zunächst vermieten. Mit Eintritt in die Rente wollte sie selbst einziehen. Die Wunschimmobilie fand Ruge Ende 2021 bei einem Spaziergang im Stadtzentrum: 60 Quadratmeter für etwas mehr als 315.000 Euro.

Die Innenstadtlage sei perfekt für eine Seniorin, erzählt sie. „Einkauf, Ärzte, Friseur, alles um die Ecke.“ Ein Drittel des Geldes lieh sich Ruge von der Bank. Nun kommt die Rente näher, doch darauf, dass ihre Wohnung bald fertig wird, hofft sie nicht mehr. „Der Projektentwickler will, dass ich knapp 30 Prozent des Kaufpreises nachschieße“, sagt sie. „Das kann ich nicht.“

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