Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: Wall Street schließt kaum verändert – Handelsgespräche im Blick
Frankfurt. Der Startschuss für neue Handelsgespräche zwischen den USA und China hat die Wall Street am Montag weitgehend kalt gelassen. Die beiden größten Volkwirtschaften der Welt verhandeln seit Montagnachmittag in London über einen Ausweg aus dem Zollkonflikt.
- Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit 42.761 Punkten unverändert aus dem Handel.
- Der technologielastige Nasdaq rückte 0,3 Prozent auf 19.591 Zähler vor und der breit gefasste S&P 500 schloss 0,1 Prozent fester bei 6005 Stellen.
Die Gespräche zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt begannen am Montagnachmittag. Insidern zufolge dürften sie bis Dienstag dauern. Die USA wollen eine grundsätzliche Übereinkunft zu Seltenen Erden erzielen. China äußerte sich nicht. „Ich glaube, es wird ein Kompromiss-Abkommen geben, aber immerhin ein Abkommen“, sagte Peter Cardillo, Chefökonom beim Finanzdienstleister Spartan. „Das würde einige der Unsicherheitsfaktoren in Bezug auf die Zölle mindern.“
Man erwarte, dass direkt nach dem Handschlag Exportkontrollen gelockert und Seltene Erden in großen Mengen freigegeben würden. China äußerte sich dazu nicht. „Ich glaube, es wird ein Kompromiss-Abkommen geben, aber immerhin ein Abkommen“, sagte Peter Cardillo, Chefökonom beim Finanzdienstleister Spartan. „Das würde einige der Unsicherheitsfaktoren in Bezug auf die Zölle mindern.“
In Fernost hatten die Börsen im Vorfeld der Verhandlungen zugelegt. Auftrieb gab es in China vor allem für den strategisch wichtigen Sektor der Seltenen Erden. Dabei handelt es sich um Metalle, die in der Industrie etwa für die Produktion von Smartphones oder Elektromotoren benötigt werden. Der Markt für Seltene Erden wird von China beherrscht.