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  5. USA und China: Ökonomin nennt Handelsrahmen „enttäuschende Zeitverschwendung“

Nikkei, Yen, Hang SengRahmen USA-China „enttäuschende Zeitverschwendung“

Positive Nachrichten aus den Verhandlungen zwischen China und den USA beeinflussen die Börsen nur wenig. Eine Ökonomin sieht die Ergebnisse von London extrem kritisch. 12.06.2025 - 07:44 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Japanische Anleger starten vorsichtig in den Mittwoch. Foto: AFP

Shanghai, Tokio. In Asien haben die Börsen am Mittwoch auf die neusten Anzeichen der Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China positiv reagiert.

  • In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,6 Prozent auf 38.421 Punkte zu und der breiter gefasste Topix legte 0,4 Prozent auf 2786 Punkte zu.
  • Die Börse Shanghai gewann 0,5 Prozent auf 3.403 Punkte. Der CSI 300, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen, stieg bis zum Mittag (Ortszeit) um 0,8 Prozent auf 3.895 Punkte.
  • Der Hongkonger Hang-Seng-Index, der die 50 größten börsennotierten Unternehmen abbildet, gewann ebenfalls moderat um 0,9Prozent.

Die Unterhändler aus Washington und Peking hatten am Dienstag in London erklärt, sie hätten sich auf einen „Rahmen für den Handel“ geeinigt, der den Staats- und Regierungschefs vorgelegt werden soll. US-Handelsminister Howard Lutnick fügte hinzu, dass der Umsetzungsplan dazu führen sollte, dass die Beschränkungen für seltene Erden und Magnete aufgehoben werden, nannte aber erneut keine Einzelheiten.

Experten bewerten den bisherigen Stand der Verhandlungen moderat bis kritisch. „Auch wenn es nur wenige Details gibt, denke ich, dass die Märkte zufrieden sein werden, solange die beiden Seiten miteinander reden“, sagte Carol Kong, Währungsstrategin bei der Commonwealth Bank of Australia. Es werde schwierig sein und lange dauern, bis beide Seiten ein umfassendes Handelsabkommen erreichen würden, so Kong.

Kritischer blickt Alicia Garcia-Herrero, Asien-Chefökonomin der französischen Investmentbank Natixis in Hongkong, auf den bisherigen Stand der Verhandlungen: „Warum sich in London treffen und Erwartungen wecken, um mit etwas so Minimalem wie der Einrichtung eines Rahmens zur Umsetzung der in Genf getroffenen Entscheidungen zu enden?“, sagte sie dem Handelsblatt am Mittwoch. Für sie seien die Verhandlungen in London bisher „enttäuschend und Zeitverschwendung“.

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