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Ukraine-KriegMoskau bestätigt bevorstehendes Treffen von Trump und Putin

US-Präsident Trump und Russlands Staatschef Putin werden sich in den nächsten Tagen treffen. Ob sich der Kreml-Chef auch auf ein gemeinsames Gespräch mit Selenskyj einlässt, bleibt offen. 07.08.2025 - 12:50 Uhr aktualisiert Artikel anhören
US-Präsident Donald Trump, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der russische Präsident Wladimir Putin. Foto: Morissard/Bednyakov/AP/dpa

Washington. US-Präsident Donald Trump will sich „sehr bald“ mit Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über ein Ende des Ukrainekrieges treffen. Der Republikaner entgegnete auf Nachfrage einer Journalistin, ob Putin und Selenskyj einem Treffen zugestimmt hätten: „Die Chancen stehen gut, dass es sehr bald zu einem Treffen kommen wird.“ Man habe sich aber noch nicht festgelegt, wo das Gespräch stattfinden könnte.

Am Donnerstag folgte dann die Bestätigung aus Moskau für ein Treffen zwischen Trump und Putin. Das Treffen wird nach Angaben des Kreml-Beraters Juri Uschakow voraussichtlich kommende Woche stattfinden. Die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Uschakow mit diesen Worten. Zuvor hatte er ein Treffen „in den kommenden Tagen“ in Aussicht gestellt. Es wäre der erste amerikanisch-russische Präsidenten-Gipfel seit Juni 2021. Damals trafen sich Trumps Vorgänger Joe Biden und Putin in Genf.

Trump hatte davor die europäischen Partner über das Gespräch zum Ukrainekrieg informiert, das sein Sonderbeauftragter Steve Witkoff in Moskau mit Putin geführt hatte. In dem Telefonat mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und anderen Regierungschefs erwähnte Trump auch die Absicht, sich persönlich mit dem russischen Präsidenten zu treffen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Berliner Regierungskreisen erfuhr. Putin hatte Witkoff für etwa drei Stunden empfangen.

US-Außenminister Marco Rubio sagte dem TV-Sender Fox Business: „Heute war ein guter Tag.“ Aber es gebe noch viel zu tun, er wolle nicht übertreiben. „Wir haben noch einen langen Weg vor uns.“

Man habe jetzt ein besseres Verständnis davon, unter welchen Bedingungen Russland bereit wäre, den Krieg zu beenden, so Rubio. Das müsse man nun mit dem abgleichen, was vor allem die Ukrainer und auch die europäischen Verbündeten bereit seien zu akzeptieren. Wenn beides nahe genug beieinander sei, gebe es für Trump die Möglichkeit eines Treffens.

Eine Vereinbarung sei getroffen, die Details werden ausgearbeitet, teilte der außenpolitische Kreml-Berater Uschakow am Donnerstag mit. Ort und Datum des Treffens der Staatspräsidenten sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Der US-Präsident hatte zuvor auf der Plattform Truth Social geschrieben, sein Unterhändler Witkoff habe ein „äußerst produktives“ Treffen mit Putin gehabt. „Große Fortschritte wurden gemacht.“ Details nannte Trump nicht. Er selbst habe aber danach einige der europäischen Verbündeten informiert – und alle seien sich einig, dass der Krieg beendet werden müsse. Man werde „in den nächsten Tagen und Wochen“ darauf hinarbeiten.

Trump informierte nach Angaben aus Kiew am Abend auch den ukrainischen Präsidenten Selenskyj über die Ergebnisse der Verhandlungen Witkoffs in Moskau.

Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf zwei mit dem Plan vertraute Personen, dass Trump beabsichtige, sich bereits nächste Woche persönlich mit Putin zu treffen. Kurz darauf solle es ein Dreier-Treffen mit Selenskyj geben. Ähnlich berichtete der TV-Sender CNN, der sich unter anderem auch auf eine Quelle aus einer europäischen Regierung berief.

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dpa
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