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USATrumps Kandidat für Fed-Direktorenposten nimmt erste Hürde im Senat

Der von den Republikanern dominierte zuständige Senatsausschuss votierte für Stephen Miran. Die Demokraten befürchten einen Interessenkonflikt. 10.09.2025 - 17:11 Uhr Artikel anhören
Stephen Miran: Trump hatte Miran vor rund einem Monat für den frei gewordenen Sitz im Fed-Direktorium nominiert. Foto: Bloomberg

Washington. Der vom US-Präsidenten für einen Direktorenposten in der Notenbank nominierte Kandidat Stephen Miran hat die erste Hürde genommen. Der von den Republikanern dominierte zuständige Senatsausschuss votierte am Mittwoch mit 13 zu elf Stimmen für den von Donald Trump aufgestellten Kandidaten, der derzeit als Wirtschaftsberater im Weißen Haus fungiert.

Damit ist der Weg frei für eine Abstimmung im Plenum des Senats, der ebenfalls von den Republikanern beherrscht wird. Es gilt jedoch als ungewiss, ob der Bestätigungsprozess rechtzeitig abgeschlossen werden kann, damit Miran bereits an der nächsten Zinssitzung der Fed am 16. und 17. September teilnehmen kann.

Bei der Nachbesetzung des jüngst frei gewordenen Sitzes im Direktorium der US-Notenbank Federal Reserve hatte es Streit zwischen Demokraten und Republikanern gegeben. Die Demokraten monierten, eine Doppelrolle Mirans als Präsidentenberater und unabhängiger Zentralbanker schaffe einen potenziellen Interessenkonflikt. Miran selbst hatte jüngst gesagt, er sei darauf hingewiesen worden, dass er rechtlich nur unbezahlten Urlaub von seinem Beraterjob nehmen müsse, weil die Stelle bei der Fed lediglich bis Ende Januar laufe.

Trump hatte Miran vor rund einem Monat für den frei gewordenen Sitz im Fed-Direktorium nominiert und erklärt, dieser solle das Amt bis zum 31. Januar 2026 ausüben. Ein dauerhafter Nachfolger werde noch gesucht. Der Sitz war durch den überraschenden Rücktritt von Adriana Kugler frei geworden, die eigentlich noch bis Ende Januar 2026 im Amt hätte bleiben sollen. Miran soll nun die restliche reguläre Amtszeit der Direktorin absolvieren.

rtr
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