Mesaic-CEO Sebastian Kellner: Warum ich ein Job-Angebot von Tesla ablehnte
Das Ziel von Niko Uphoff (l) und Sebastian Kellner ist es, die Kommunikation zwischen Unternehmen im Bereich Logistik und Dienstleistung und ihren Kunden deutlich zu verbessern.
(Foto: PR)
Foto: HandelsblattHamburg. Jeder kennt es: Wir schreiben bei Whatsapp mit der Familie oder über Facebook Messenger mit Freunden, vor allem weil es schnell geht und intuitiv ist. Dieses Paradigma überträgt Sebastian Kellner auf die Beziehung von Kunden und Unternehmen - daraus entstanden ist sein Start-up Mesaic, das die Kommunikation zwischen beiden bei Serviceanfragen vereinfachen möchte.
Die Karriere des jungen Gründers hätte jedoch auch ganz anders verlaufen können. Als Kellner vor ein paar Jahren noch in Kopenhagen studierte, flatterte ihm ein Job-Angebot von Tesla auf den Tisch. Warum der Hamburger diesen Deal abgelehnt hat, erklärt er in seinem Gastbeitrag, den er für unser Businessnetzwerk Leader.In geschrieben hat.
11:10 Uhr in Amsterdam. Boarding. Ich steige in die Economy Class meines Fliegers, der mich zurück ins Silicon Valley bringt, wo ich derzeit im Rahmen des German-Accelerator-Programmes Erfahrung für das von meinem Co-Founder und mir gegründete Unternehmen Mesaic sammele.
23A ist mein Sitzplatz. Ich setze mich also ans Fenster und komme mit einer netten Dame ins Gespräch, nennen wir sie einfach Julia. Nach einem kurzem Smalltalk stelle ich überrascht fest, dass ich sie kenne: Vor vier Jahren sind wir uns schon einmal begegnet - beim kalifornischen Start-up Tesla.