Volocopter, Lilium, Joby: Flugtaxis: Das sind die unterschiedlichen Konzepte der Rivalen
Sogenannte Multicopter sind besonders für den Kurzstreckeneinsatz geeignet.
Foto: dpaFrankfurt. Die Flugtaxi-Start-ups wollen die Luftfahrt revolutionieren. Dabei ist ihr Grundkonzept nicht neu. Schon im Zweiten Weltkrieg wurde an Senkrechtstartern gearbeitet, in den 1950er- und 1960er-Jahren wurde die Entwicklung weitergetrieben. Doch am Ende blieb es meistens bei Prototypen. Zu teuer, zu ineffizient lautete das Urteil.
Das zeigt: Die Jungfirmen haben sich einiges vorgenommen. Anders als beim Flugzeug, das durch die Beschleunigung Auftrieb bekommt, müssen beim Senkrechtstart die Motoren das komplette Gewicht gegen die Erdanziehungskraft in die Luft stemmen. Dazu ist viel Energie notwendig, und die muss elektrisch geliefert werden. Akkus sind aber schwer.
Noch am leichtesten sind diese Probleme zu lösen, wenn nur ein Kurzstreckenverkehr im Gebiet von Metropolen geplant ist. Das ist etwa bei Volocopter aus Karlsruhe der Fall. Hier eignen sich sogenannte Multicopter. Sie decken mit ihren breit angeordneten und starr montierten Rotoren eine deutlich größere Fläche ab als die des eigentlichen Flugkörpers. Das gilt als eine effiziente Methode für häufiges Starten und Landen.