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Industrie gegen TechkonzerneWer beim Wettlauf um das beste Auto-Betriebssystem vorn liegt

Im Rennen um die beste Autosoftware starten VW, Daimler und BMW die Aufholjagd. Wie sich die deutschen Autobauer gegen Google und Tesla behaupten wollen.Markus Fasse, Franz Hubik, Hannah Krolle, Stefan Menzel und Roman Tyborski 03.05.2021 - 05:00 Uhr Artikel anhören

Alle deutschen Autobauer arbeiten intensiv an ihren Betriebssystemen.

Foto: Smetek/Getty Images
  • Das Auto der Zukunft gleicht einem Smartphone auf Rädern. Volkswagen, Daimler und BMW haben den Stellenwert von Software erkannt. Aber wie ist der Vorsprung von Google und Tesla noch einzuholen?
  • Die Softwareentwicklung als neue Kernkompetenz verteilt die Rollen zwischen Autoherstellern und ihren großen Zulieferern neu. Die angestammten Machtverhältnisse verschieben sich.
  • „Jeder Anbieter muss klar kommunizieren, was sein System kann und was nicht“, sagt Waymo-Produktchef Dan Chu im Interview mit dem Handelsblatt. Der Top-Manager der Google-Ausgründung will den Menschen die Angst vor den vollautonomen Taxis nehmen. Teslas „Autopiloten“ sieht er kritisch.

Ins Auto einsteigen und als Erstes den Motor starten – das war einmal. Mittlerweile wird erst das Smartphone mit dem Auto verbunden, danach das Fahrzeug gestartet. Diese Umkehr der Reihenfolge mag banal wirken. Doch sie ändert die Spielregeln in der Autoindustrie grundlegend und löst einen gewaltigen Wandel aus.

Immer mehr Autofahrer verlangen im Fahrzeug das gleiche Nutzungserlebnis, das sie von ihren Smartphones kennen. Sie wollen sich von Google Maps navigieren lassen, auf ihre Spotify-Musik-Playlist zugreifen oder mit dem Siri-Sprachassistenten von Apple sprechen. Das Auto wird von einem überwiegend elektromechanisch-hydraulischen zu einem softwaredefinierten Produkt – zum „Smartphone auf Rädern“.

Im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen Auto-Betriebssysteme. Damit wollen die Autobauer das Smartphone im Auto ersetzen. Die Betriebssysteme werden zunehmend zum Differenzierungsmerkmal der Automarken und -Modelle – so wie bislang der Sound und die Durchzugskraft eines Sechszylindermotors.

„Das softwaredefinierte Traumauto braucht neue „Wow“-Faktoren, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen“, sagt Alexander Koster, Partner der Strategieberatung Boston Consulting Group und Experte für digitale Transformation in der Autoindustrie. „Für die Autobauer gilt es, diese Faktoren zu definieren.“

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