Neue Finanzierungsrunde: Neobroker Trade Republic ist jetzt das wertvollste Start-up in Deutschland
Der Neobroker wurde von Marco Cancellieri, Thomas Pischke und Christian Hecker (von links) gegründet.
Foto: Trade-RepublicDüsseldorf, Frankfurt, Berlin. Mit einer neuen Finanzierungsrunde hat sich der Berliner Onlinebroker Trade Republic an die Spitze der deutschen Start-ups katapultiert. Investoren haben rund 740 Millionen Euro in das junge Unternehmen gesteckt. Trade Republic ist nun mit 4,3 Milliarden Euro bewertet – und damit das wertvollste deutsche Start-up. Das Berliner Fintech rangiert zudem unter den Top Ten in Europa.
Die Firma von Christian Hecker, Thomas Pischke und Marco Cancellieri profitiert auch vom Hype um Neobroker. Das Geschäftsmodell: Kleinanleger bekommen über eine App einen einfachen Zugang zum Kapitalmarkt. „Innerhalb von nur 24 Monaten haben wir über einer Million Menschen ermöglicht, ihr Geld für sich arbeiten zu lassen“, sagt Vorstandschef Hecker.
Nun beteiligen sich mehrere Investoren um den US-Fonds Sequoia an Trade Republic. Die Finanzierungsrunde, mit der das weitere Wachstum bezahlt werden soll, ist die höchste, die je in Deutschland abgeschlossen wurde. Die Nachricht fällt in die größte Finanzierungswelle für deutsche Start-ups aller Zeiten. Der Datenanbieter Refinitiv meldet für das erste Quartal einen Investmenthöchstwert von 2,2 Milliarden Euro.