Mega-Trend Web 3.0: Krypto-Start-up Consensys sammelt 200 Millionen Dollar ein
Das Unternehmen ist ein wichtiger Player im dezentralen Finanzsystem, einer Art Schatten-Wall-Street, die mit Coins und Blockchains arbeitet und weitgehend ohne traditionelle Banken und Börsen auskommt.
Foto: action pressNew York. Profiinvestoren stecken so viel Geld in den Kryptomarkt wie nie zuvor. Davon profitiert auch das New Yorker Start-up Consensys, das sich als eines der ersten auf Anwendungen rund um die Blockchain Ethereum konzentrierte.
Das von Joe Lubin gegründete Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr in zwei Teile aufgespalten. Der lukrativere Arm, Consensys Software Inc., sammelte nun 200 Millionen Dollar ein, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, und hat jetzt eine Bewertung von 3,2 Milliarden Dollar. Zu den Geldgebern gehören sowohl die Bank HSBC als auch der Hedgefonds Third Point sowie der Kryptoinvestor Defiance Capital.
Heute ist Consensys ein wichtiger Player im sogenannten dezentralen Finanzsystem (Defi-System), einer Art Schatten-Wall-Street, die mit Coins und Blockchains arbeitet und weitgehend ohne traditionelle Banken und Börsen auskommt.
Der Boom im Defi-System, der nun auch sogenannte Non-Fungible Token (NFTs) befeuert, sorgte für einen riesigen Anstieg der Nutzerzahlen bei der Kryptowallet Metamask. Sie wurde von Consensys entwickelt und bietet nun auch eine integrierte Kryptobörse sowie separate Dienstleistungen für Hedgefonds und andere institutionelle Investoren.