Vordenkerin des Jahres: Veronika Grimm: Architektin für den grünen Umbau der Wirtschaft
Sie ist auch passionierte Fußballerin.
Foto: HandelsblattNach vorne. Weiter, immer weiter. Das ist die Grundtugend des herrlich simplen und doch ungeheuer komplexen Spiels namens Fußball. Nun mündet der atemlose Kampf von 22 Menschen um einen Ball zwischen zwei Torrahmen nicht immer zwangsläufig in eine akademische Karriere und ist auch nicht Grundvoraussetzung dafür, eine der führenden Wirtschaftswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen unseres Landes zu werden.
Eine, die derzeit als Wirtschaftsweise in unsicheren – manche sagen auch postfaktischen – Zeiten Hinweise und Prognosen gibt und so versucht, die Dinge zu objektivieren, ist Veronika Grimm. Sie bringt Ruhe ins Spiel.
Tatsächlich ist die passionierte Frauenfußballerin und Marathonläuferin als eine der besten Volkswirtschaftlerinnen in Deutschland anerkannt. Weil sie weiter sprintet als andere. Weil sie neue Spielfelder besetzt, die Transformation wissenschaftlicher Erkenntnisse direkt in den Wirtschaftsalltag als Standardsituation begreift. Und weil sie tatsächlich im privaten Leben ihre eigene Sportbegeisterung nicht nur an ihre drei Kinder weitergibt.
Als Jugendfußballtrainerin in ihrer fränkischen Wahlheimat geht sie mit Bodenhaftung, pragmatischer Didaktik und Geduld ein Ehrenamt auf dem Fußballplatz an. Diese Tugenden kommen einer D-Jugendmannschaft zugute.