Arbeiten von Zuhause: Drei Chefs verraten: So halten sie Talente in der Homeoffice-Ära
Die Zeiten, in denen sich alle im Büro versammelten, sind vorbei.
Foto: Cavan/Getty ImagesDüsseldorf. Die Zahlen untermalen, was viele Manager längst ahnen. Das Privileg, von zu Hause aus zu arbeiten, ist vielen Angestellten in zwei Jahren Pandemie ans Herz gewachsen. Und zwar so sehr, dass zwei Tage Homeoffice in etwa gleichzusetzen sind mit einer Gehaltserhöhung von sieben bis acht Prozent, wie der Stanford-Ökonom Nicholas Bloom einmal berechnete.
Für Vorgesetzte bedeutet das: Der Wettbewerb um die klügsten Köpfe hat mit dem Homeoffice-Faktor eine neue Dimension erreicht. „Es gibt kein Zurück mehr zur alten Welt“, sagt Norbert Graschi, Headhunter bei der Personalberatung Signium Deutschland. So zeigen Zahlen von Stanford-Professor Bloom, dass sich 30 bis 40 Prozent aller Beschäftigten aktiv nach einem neuen Job umschauen, wenn man sie Vollzeit zurück ins Büro beordert.
Doch was sind Konzepte, die dafür sorgen, dass gute Mitarbeiter in der Homeoffice-Ära ihrem Arbeitgeber treu bleiben? Das Handelsblatt hat sich in Deutschlands Unternehmenslandschaft nach spannenden Anreizen für Heimarbeiter umgeschaut und drei Fälle unter die Lupe genommen: