Aktien: Wie Anleger vom Boom der IT-Beratung profitieren können
Der Bedarf an IT-Beratung ist groß.
Foto: imago/photothekKöln. In Zeiten des Wandels ist der Bedarf an Beratung groß. In der Branche spricht man von einem „Sturm der Veränderung“, der über Gesellschaft und Wirtschaft hinwegfege. Vor allem die Digitalisierung zwingt Unternehmen zur Anpassung, entsprechend gefragt ist IT-Beratung.
Für Gewerbe und Industrie sei IT der Hebel, um Umsatzquellen zu erschließen und Effizienzpotenziale zu heben, heißt es. „Auch im kommenden Jahr wird sich die Nachfrage nach IT-Beratungsleistungen positiv entwickeln“, sagt Mario Zillmann, Partner bei der Marktforschungsgesellschaft Lünendonk & Hossenfelder, auf Anfrage gegenüber dem Handelsblatt.
Wie bereits aus der diesjährigen Lünendonk-Studie „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland“ hervorgeht, erwarten die Anbieter für 2022 und 2023 jeweils ein Umsatzplus von fast 13 Prozent.
Die tatsächliche Entwicklung dürfte auch vom Ukrainekrieg, dem IT-Fachkräftemangel, der Inflation und den globalen Lieferkettenproblemen abhängen. Im Jahr 2021 wuchsen IT-Dienstleister in Deutschland im Durchschnitt um 13,1 Prozent.
Anleger können in diesen Wachstumstrend investieren. An der Börse sind etliche IT-Dienstleister notiert. Die Spanne reicht – in alphabetischer Reihenfolge und als beispielhafte Auswahl der in Deutschland beheimateten Unternehmen – von Adesso, Allgeier und Bechtle über Nagarro und Q.beyond bis zu SNP Schneider-Neureither.