Präsidentschaft: Trump, DeSantis – oder eine Frau? Die US-Republikaner suchen ihren Kandidaten
Parteistrategen warnen davor, Trump bei einer Kandidatur für die Präsidentschaftswahl abzuschreiben.
Foto: APWashington. Der Rivalität zwischen dem Ex-US-Präsidenten Donald Trump und dem Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, im frühen US-Präsidentschaftswahlkampf verschärft sich weiter. Zwar ist Trump bislang der einzige Republikaner, der seine Kandidatur für das Rennen um das Weiße Haus im Jahr 2024 verkündet hat. „Ich bin wütender und entschlossener als je zuvor“, sagte er bei seinem Wahlkampfauftakt am Wochenende.
Doch DeSantis, dessen Kandidatur im Sommer erwartet wird, gilt zunehmend als Alternative. Trump verliert an Rückhalt, das wurde bei seinen jüngsten Auftritten deutlich. Seinen Besuch im Bundesstaat New Hampshire boykottierte der republikanische Gouverneur Chris Sununu. Trump sei nicht mehr der Mächtige, „für den er sich hält“, sagte er. Und der Verein „Ron to the Rescue“ platzierte Papp-Aufsteller von DeSantis in Sichtweite des Ex-Präsidenten.
Parteistrategen warnen allerdings davor, Trump abzuschreiben. „Trump ist noch immer die dominierende Kraft in der Republikanischen Partei“, sagt Jon Seaton, der einst George W. Bush und John McCain beriet und heute Wählerdaten für die Republikaner analysiert.