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BankCommerzbank zahlt erste Dividende seit 2018 – Aktienrückkauf geplant

20 Cent will die Bank pro Anteilsschein für 2022 zahlen. Zudem gab die Bank bekannt, dass sich der Aufsichtsrat für Ex-Bundesbank-Präsident Weidmann als Chef des Kontrollgremiums ausgesprochen hat. 15.02.2023 - 16:39 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Die Bank will für 2022 eine Dividende ausschützen.

Foto: dpa

Frankfurt. Die Commerzbank will zum ersten Mal seit vier Jahren wieder eine Dividende zahlen. Der Hauptversammlung im Mai werde für das Geschäftsjahr 2022 eine Ausschüttung von 20 Cent je Aktie vorgeschlagen, teilte die Commerzbank am Mittwoch in Frankfurt mit.

Die Aktien klettern anschließend um bis zu zwei Prozent auf 10,28 Euro, nachdem sie zuvor rund 0,7 Prozent im Plus gelegen hatten. Seit Jahresbeginn haben die Titel 14 Prozent gewonnen.

Seit der Finanzkrise 2008 hat das Institut nur in zwei Jahren – 2015 und 2018 – einen Teil des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet. Darüber hinaus will der Vorstand auch über ein Aktienrückkaufprogramm Geld an die Anteilseigner zurückgeben. Insgesamt sollen damit 30 Prozent des Gewinns ausgeschüttet werden.

Der Aktienrückkauf muss aber noch von der Europäischen Zentralbank (EZB) als Aufsichtsbehörde und von der Finanzagentur des Bundes genehmigt werden. Diese hält den Staatsanteil an der Bank.

Ende Januar hatte die Commerzbank mitgeteilt, sie habe 2022 ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 3,37 (2021: 0,11) Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit erfüllt sie die formale Voraussetzung für die Rückkehr in den Leitindex Dax. Das gesamte Zahlenwerk will sie an diesem Donnerstag vorlegen.

Am Mittwochnachmittag teilte die Commerzbank ebenfalls bereits mit, dass Ex-Bundesbank-Präsident Jens Weidmann künftig den Aufsichtstrat leiten soll. Das Kontrollgremium des Geldhauses habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, Weidmann zu seinem Vorsitzenden zu wählen, sofern dieser wie vorgesehen von der Hauptversammlung am 31. Mai in den Aufsichtsrat gewählt werde.

Bereits im November hatte die Commerzbank öffentlich gemacht, dass Weidmann der Wunschkandidat des scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Helmut Gottschalk ist. „Es freut mich, dass mein Vorschlag im Aufsichtsrat sowohl seitens der Anteilseigner als auch seitens der Arbeitnehmer auf breite Zustimmung trifft“, ließ sich Gottschalk nun in der Mitteilung der Bank zitieren. „Es war mir wichtig, eine weithin respektierte Persönlichkeit für meine Nachfolge zu finden.“

rtr
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