Anklage: Wie Trump einen Pornostar zum Schweigen bringen wollte – und scheiterte
Die ehemalige Pornodarstellerin bekam offenbar Schweigegeld aus dem Team von Donald Trump.
Foto: imago/UPI PhotoBerlin. Es geht um Geld, Sex und Politik: Als erster ehemaliger US-Präsident der Geschichte wird Donald Trump angeklagt. Vor knapp 17 Jahren soll der Republikaner eine Affäre mit dem Pornostar Stormy Daniels gehabt haben – nun wird ihm das möglicherweise zum Verhängnis.
Die Bezirksstaatsanwaltschaft in Manhattan verkündete am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Anklage gegen den Republikaner, der sich erneut um eine Präsidentschaftskandidatur bewirbt. Die Anklageschrift ist noch unter Verschluss; US-Medien zufolge soll es sich aber um mehr als 30 Anklagepunkte handeln.
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Die zentrale Frage ist, ob der abgewählte Präsident mit Schweigegeldzahlungen an Daniels gegen Gesetze zur Wahlkampffinanzierung verstoßen hat. Schweigegeld ist in den USA nicht illegal, aber die Anklage könnte die 130.000 Dollar für Daniels als im Bundesstaat New York unzulässige Wahlkampfspende darstellen.
Und es ist nicht der einzige Fall: Auch das Playmate Karen McDougal erhielt unter ähnlichen Umständen 150.000 Dollar, um mit ihrer Affäre zu Trump nicht an die Öffentlichkeit zu gehen.