Kunstmesse: Mutter der Art Basel macht wieder Gewinn
Der Mutterkonzern der Kunstmesse weist in seinem Halbjahresbericht wieder einen Gewinn aus.
Foto: Stefan PangritzWiesbaden. Die MCH Group AG macht wieder Gewinn, nicht zuletzt dank ihrer Tochter Art Basel. In seinem Halbjahresbericht weist der Schweizer Messekonzern ein Betriebsergebnis von 218,4 Millionen Franken aus, gegenüber 185,6 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Reingewinn ist mit 4,7 Millionen Franken wieder positiv. Zuvor wurden noch 13,2 Millionen Franken Verlust gemacht wurden.
Der Rohgewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg rasant auf 20 Millionen Franken. Im ersten Halbjahr 2022 betrug er Minus 3,2 Millionen Franken.
Der Bereich Eigenmessen inklusive der Art Basel trug mit 72,9 Millionen Franken zum Ergebnis bei und konnte damit seinen Anteil am Umsatz um drei Prozentpunkte auf ein Drittel steigern. Im Vorjahreszeitraum waren es 55,6 Millionen Franken.
Die Nettoverschuldung konnte leicht von 84,6 auf 80,9 Millionen Franken gesenkt, das Eigenkapital leicht gesteigert werden. Den größten Mühlstein in Form einer im Mai rückzahlbaren Anleihe über 100 Millionen Franken, die über eine Kapitalerhöhung finanziert wurde, konnten die Basler aus der Bilanz nehmen. Dadurch gingen die liquiden Mittel von 151,9 auf 53,5 Millionen Franken zurück.
Aus dem von neun auf sieben Mitglieder verkleinerten Verwaltungsrat scheiden je ein Vertreter Zürichs und des Investors James Murdoch aus.
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