Geldanlage in Krisenzeiten: Was empfehlen die großen Vermögensverwalter?
Die Nervosität an den Börsen dürfte weiter anhalten.
Foto: dpaFrankfurt. Das aktuelle Geschehen an den Börsen ist geprägt von großer Unruhe – weltweit agieren Marktteilnehmer sehr nervös. Ausgelöst wurde die Stimmung von schlechten Quartalszahlen der US-Bank First Republic, die zu Wochenbeginn bekannt wurden. Die Sorge um die Stabilität der US-Regionalbank verstärkte sich erneut.
Die Aktien der US-Bank brachen am Mittwoch angesichts stark gesunkener Einlagen um weitere 30 Prozent auf 5,69 Dollar ein. Zwischenzeitlich waren sie bis auf 4,77 Dollar abgesackt. Damit sank der Börsenwert erstmals unter die Marke von eine Milliarde Dollar.
Dem TV-Senders CNBC zufolge ist die US-Regierung nicht bereit, dem Kreditgeber unter die Arme zu greifen. Die Bank selbst prüft mehrere Optionen, wie den Verkauf von Vermögenswerten oder die Gründung einer Bad Bank, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
Geldanlage: Wie Vermögensverwalter Portfolios auf Krisenzeiten vorbereiten
Das Problem: Es handelt sich um weitaus mehr als eine Kurzfristreaktion. Marktexperten gehen davon aus, dass die Nervosität an den weltweiten Börsen anhalten dürfte. Und sie warnen – in diesem Jahr könnte es zu zweistelligen Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten kommen.