John Goetz: „Wir überlegen, noch mehr VW-Aktien zu kaufen“
Frankfurt. John Goetz hat einen deutschen Großvater. Aber der Chefstratege des US-Verwalters Pzena spricht über Wertpapiere dann doch lieber in Englisch – das Unternehmen betreut 72 Milliarden Dollar an Kundengeldern. Einige deutsche Aktien kommen bei Goetz gut weg, obwohl es hierzulande vor allem in den vergangenen Tagen eine Fülle schlechter Nachrichten gegeben hat: aus der deutschen Politik, der Wirtschaft und direkt aus den einzelnen Unternehmen.
Goetz begründet seine Strategie: „Wir lieben schlechte Nachrichten, wir suchen sie geradezu – und sehen das als Chance.“ Der 67-Jährige vertraut auf den sogenannten Value-Ansatz. Er sucht daher nach günstig bewerteten Aktien, die langfristig mehr Chancen bieten, als es die aktuellen Kurse suggerieren.
Seine Favoriten sind Aktien aus den Branchen Auto und Chemie. International investiert er neben dem deutschen gern auf dem chinesischen Markt. Lesen Sie hier das vollständige Interview.