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Bezahlen per Smartphone Apple Pay kommt bei den Volksbanken mit Verspätung

Die Genossenschaftsbanken verschieben den Start des mobilen Bezahldienstes. Sie schaffen die technische Umsetzung nicht wie geplant.
06.12.2019 - 16:24 Uhr Kommentieren
Mehrere Banken in Deutschland kooperieren bereits mit Apple Pay. Die Sparkassen wollen noch dieses Jahr folgen, die Volkbanken starten damit erst im nächsten Jahr. Quelle: Pascal SITTLER/REA/laif
Bezahlen per Smartphone

Mehrere Banken in Deutschland kooperieren bereits mit Apple Pay. Die Sparkassen wollen noch dieses Jahr folgen, die Volkbanken starten damit erst im nächsten Jahr.

(Foto: Pascal SITTLER/REA/laif)

Frankfurt Die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken starten später als bisher gedacht mit dem mobilen Bezahldienst Apple Pay. Der Marktstart von Apple Pay „verschiebt sich auf 2020“. Die „technische Implementierung dauert leider länger als geplant“, twitterte ihr Bundesverband BVR am Freitagmittag. Mit Apple Pay können Kunden ihr iPhone zum Bezahlen nutzen.

Eigentlich wollten die Genossenschaftsbanken noch in diesem Jahr mit Apple Pay, dem Bezahldienst des US-Technologiekonzerns Apple, loslegen. „Wir entschuldigen uns bei allen, die sich darauf freuen. Die an der Umsetzung beteiligten Partner in der Finanzgruppe arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung“, so der BVR weiter.

Die deutschen Sparkassen dagegen halten daran fest, dass ihre Kunden noch vor Jahresende Apple Pay mit einer Kreditkarte nutzen können. Das sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes auf Anfrage.

Etliche deutsche Geldhäuser, darunter die Deutsche Bank, die Onlinebanken Comdirect, ING und DKB, die Smartphonebank N26 sowie einige kleinere Finanzdienstleister kooperieren bereits mit Apple Pay. Das funktioniert bislang aber nur mit der Kreditkarte, nicht mit der in Deutschland viel weiter verbreiteten Girocard, die früher „EC-Karte“ hieß.

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    Das Bezahlen per Smartphone an der Ladenkasse nimmt zwar zu, steht in Deutschland jedoch noch ganz am Anfang. Apple Pay veröffentlicht keine Nutzerzahlen. Wie Apple Pay ist auch Google Pay im vergangenen Jahr in Deutschland gestartet, zudem bieten Banken für Android-Smartphones eigene Bezahl-Apps an. Daneben gibt es Angebote wie das von Payback-Pay.

    Apple Pay ist ein NFC-basiertes Bezahl-Angebot, die auf iPhones und anderen Apple-Geräten funktioniert. Die Banken, die Apple Pay anbieten, müssen sich dafür mit Apple abstimmen. NFC steht für Near Field Communication – was auch als kontaktlose Datenübertragung bezeichnet wird. NFC steht für Near Field Communication – was auch als kontaktlose Datenübertragung bezeichnet wird. Bei Apple Pay hinterlegen Verbraucher die Daten ihrer Kreditkarte von einer kooperierenden Bank in ihrem iPhone. An der Kasse entsperren sie das Gerät und halten es zum Bezahlen nah ans Kassenterminal.

    Apples Position könnte sich jedoch ändern: Vergangene Woche stimmte der Bundesrat einem Gesetz zu, das Apple Pay womöglich zwingt, Banken und Zahlungsdiensten direkten Zugang zum NFC-Chip zu gestatten. Der Finanzausschuss des Bundestags hatte das Gesetz erst Mitte November auf den Weg gebracht.

    Den US-Konzern traf die Gesetzesinitiative offenbar unvermittelt. „Wir sind überrascht, wie plötzlich dieses Gesetzgebungsverfahren eingeleitet wurde“, sagte ein Apple-Sprecher damals dem Handelsblatt. „Wir befürchten, dass der Gesetzentwurf die Nutzerfreundlichkeit bei Zahlungen verschlechtern und den Datenschutz und die Sicherheit von Finanzdaten gefährden könnte“, so der Sprecher weiter.

    Mehr: Im Zahlungsverkehr droht Europa von Anbietern aus den USA und China abgehängt zu werden. Die EZB macht den europäischen Großbanken bei ihrem neuen Zahlungssystem Druck.

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