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Cum-Ex-Geschäfte und die Folgen

Wie Banken in die
Steuerkasse griffen

Premium Steuerskandal Fiskus fordert wegen Cum-Ex-Geschäften fast 50 Millionen Euro von der Apobank

380.000 Euro soll das Institut mit Geschäften auf Kosten der Steuerzahler verdient haben. Dass das Finanzamt nun viele Millionen fordert, liegt an der Rolle des Instituts bei den Geschäften.
12.05.2021 - 14:22 Uhr
Die Apotheker- und Ärztebank hat 2020 hohe Rückstellungen für Cum-Ex-Geschäfte gebildet. Quelle: picture alliance / Bildagentur-o
Apobank

Die Apotheker- und Ärztebank hat 2020 hohe Rückstellungen für Cum-Ex-Geschäfte gebildet.

(Foto: picture alliance / Bildagentur-o)

Düsseldorf, Frankfurt Von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ist im jüngst veröffentlichten Jahresfinanzbericht der Deutschen Apotheker- und Ärztebank für das Jahr 2020 nichts zu lesen. Nur bei genauerem Hinsehen gibt es einen Hinweis auf die Verwicklung in den größten Steuerskandal in der Geschichte der Bundesrepublik – und die möglichen gewaltigen finanziellen Folgen für das Haus.

55,5 Millionen Euro. So hoch ist der Posten „Rückstellungen für Prozessrisiken“ ausgewiesen. Kenner der Bilanz muss der Betrag erschrecken – im Vorjahr waren es 53 Millionen Euro weniger.

Der drastische Anstieg der Prozessrisiken ist nach Informationen des Handelsblatts im Wesentlichen auf einen Bescheid des Finanzamts Düsseldorf-Altstadt zurückzuführen. Die Apobank bestätigte auf Anfrage, dass sie Rückstellungen für Cum-Ex-Geschäfte gebildet und Zahlungen an die Finanzbehörde geleistet hat.

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