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NotenbankTrump spielt auf Berater Hassett als „potenziellen Fed-Vorsitzenden“ an

Der US-Präsident bringt seinen Wirtschaftsberater als zukünftigen Fed-Chef ins Spiel. Die Märkte reagieren sofort. Hassett gilt als liberal in seiner Geldpolitik. 02.12.2025 - 21:36 Uhr Artikel anhören
US-Präsident Donald Trump und sein Berater Kevin Hassett (v.r.n.l.): Er könnte der neue Fed-Chef sein. Foto: REUTERS

Washington. US-Präsident Donald Trump hat bei einer Vorstellung seines Wirtschaftsberaters Kevin Hassett von der Anwesenheit eines „potenziellen Fed-Vorsitzenden“ gesprochen. Bei einem Treffen am Dienstag im Weißen Haus fragte Trump dann, ob er das wohl sagen dürfe.

„Es handelt sich um eine angesehene Person, das darf ich sagen. Vielen Dank, Kevin.“ Nach seiner Aussage grenzten die Renditen von US-Staatsanleihen zunächst ihre Verluste ein.

Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen abbildet, gab nach.

Kurz zuvor hatte Trump erklärt, er werde seine Entscheidung über die Nachfolge von Notenbankchef Jerome Powell Anfang kommenden Jahres bekanntgeben. Am Sonntag hatte Trump vor Journalisten gesagt, er habe seine Wahl getroffen.

Der 63-jährige Hassett galt bereits vor Trumps Aussage als aussichtsreichster Kandidat. Experten verwiesen am Dienstag auf Spekulationen über seine Nominierung als einen Grund für eine positive Stimmung an der Wall Street.

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Trumps Wirtschaftsberater Hassett als Fed-Chef? Commerzbank-Chefvolkswirt warnt vor Inflationsrisiken

03.12.2025
Abspielen 28:50
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„Hassett gilt als Vertreter einer deutlich lockereren Geld- und Zinspolitik – ein Signal, das der Aktienmarkt, immer auf der Suche nach billigem Geld, gern aufnimmt“, sagte RoboMarkets-Stratege Jürgen Molnar.

Hassett leitete in Trumps erster Amtszeit den Rat der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses und hat seine Loyalität zum Präsidenten wiederholt unter Beweis gestellt. Powells Amtszeit endet im Mai 2026. Der Notenbankchef wird in den USA vom Präsidenten nominiert und vom Senat bestätigt.

rtr
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