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US-ImporteUS-Importpreise ziehen an – Notenbank wartet wohl vorerst ab

Die Einfuhrpreise in den USA steigen um durchschnittlich 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das wirkt sich auch auf die Lebenshaltungskosten der Verbraucher aus. 12.04.2024 - 16:03 Uhr
An den Finanzmärkten wird vor dem Hintergrund der hartnäckig hohen Inflation in den USA damit gerechnet, dass die Notenbank Federal Reserve die Zinswende hinauszögert. Foto: dpa

Washington. Die US-Importe haben sich im März stärker als erwartet verteuert. Die Einfuhrpreise stiegen um durchschnittlich 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet, nach einem Zuwachs von 0,3 Prozent im Februar.

Dabei gewannen insbesondere steigende Kosten für Energieprodukte und Nahrungsmittel an Bedeutung. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die US-Importpreise im vorigen Monat um 0,4 Prozent zu. Es war der erste Anstieg gegenüber dem Vorjahr seit Januar 2023. Im Februar waren die Importpreise noch um 0,9 Prozent gefallen.

Da die USA viele Waren, Vorprodukte und Rohstoffe aus Übersee beziehen, wirken sich die Einfuhrpreise letztlich auch auf die Lebenshaltungskosten der Verbraucher aus. Diese waren zuletzt überraschend kräftig gestiegen. Die Teuerungsrate legte im März auf 3,5 Prozent zu, nach 3,2 Prozent im Februar.

An den Finanzmärkten wird vor dem Hintergrund der hartnäckig hohen Inflation in den USA damit gerechnet, dass die Notenbank Federal Reserve die Zinswende hinauszögert. Sie hält den Leitzins aktuell in der Spanne von 5,25 Prozent bis 5,50 Prozent.

Sie will die Inflation nachhaltig in Richtung ihres Zielwerts von 2,0 Prozent bewegen. Eine Zinssenkung der Fed bereits Anfang Mai gilt als praktisch ausgeschlossen. Auch ein erster Schritt nach unten im Juni wird an den Finanzmärkten inzwischen als eher unwahrscheinlich angesehen.

rtr
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