Immobilien: Preisrutsch am Immobilienmarkt lässt Nachfrage vorerst steigen
Baustelle in Düsseldorf: Der Neubau in Deutschland stockt. Das hat auch Auswirkungen auf die Preise für Wohnungen und Mieten.
Foto: IMAGO/Michael GstettenbauerFrankfurt. Der Preisrutsch am deutschen Immobilienmarkt hat sich zuletzt beschleunigt. Das zeigen Daten, die die Immobilienportale Immoscout24 und Immowelt am Montag vorgelegt haben. So hätten die Angebotspreise zum Kauf von Wohnimmobilien am Jahresende 2022 stärker nachgegeben als noch im dritten und zweiten Quartal, analysierte Immoscout24.
Doch der Markt dreht sich laut Geschäftsführerin Gesa Crockford schon langsam wieder: „In den Metropolen sehen wir bereits Anzeichen, dass die Nachfrage bei Kaufinteressierten wieder ansteigt.“ Nachdem die infolge der Zinswende deutlich gestiegenen Bauzinsen in den vergangenen Monaten für Zurückhaltung auf der Käuferseite gesorgt haben, locken die gefallenen Immobilienpreise nun wieder mehr Interessenten an.
Naht nun also die Talsohle bei der Preiskorrektur? Die Daten der Onlineimmobilienportale zeigen, wie sich die Angebotspreise, insbesondere in ausgewählten Großstädten, entwickeln.
Wichtig zu wissen: Bei den Zahlen handelt es sich um Angebotspreise – was tatsächlich gezahlt wird, können die Experten des Portals nicht messen. Doch die Werte sind ein Indiz, dass die Trendwende auf dem deutschen Immobilienmarkt nach dem Zinsschock der vergangenen Monate an Breite gewonnen hat.